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Kolumne

Vancouver - eine Stadt unter Leitungsdruck

Strommasten und schwarze Drähte - Kanada macht's weiterhin oberirdisch.
Bernadette Calonego
Drahtgewirr über Vancouver.

Drahtgewirr über Vancouver.

Als ich vor Jahren zum ersten Mal nach Vancouver reiste, faszinierten mich die schmuddeligen Hinterhöfe mit ihren engen Strässchen und Abfallcontainern, und das mitten in der City. Sie erinnerten mich an amerikanische Filme und Verfolgungsjagden.

Vor allem aber fand ich die alten Stromleitungsmasten aus Holz und das Gewirr von schwarzen Drähten als Fotomotiv toll. So etwas war in Zürich oder Basel nicht zu finden. Heute hingegen will ich diese Leitungen nicht mehr auf meinen Bildern haben. Leichter gesagt als getan.

Sei es ein Sonnenuntergang oder ein Blick über eine romantische Bucht, sie sind immer im Weg.

Als schwarze Striche durchkreuzen sie meine Fotos. Den Kanadiern ist es offenbar zu teuer, die Stromleitungen unterirdisch zu verlegen. Andrerseits ist es auch kostspielig, wenn ein Eisregen oder Tornado Schäden anrichtet, von ständigen Stromausfällen ganz zu schweigen. Eine Modernisierung ist indes nicht in Sicht. Vielleicht bleibt mir fortan nichts anderes übrig, als die störenden Leitungen mit Photoshop aus meinen Bildern zu entfernen.

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