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Der Iltis: Mehr als ein schönes Fell

Spuren im Schnee verraten, wer sich in der Nacht ums Haus schleicht. Zum Beispiel ein schöner Iltis.
Katja Fischer De Santi

Einer der schönen Nebeneffekte von Schnee in den Niederungen ist, dass man sieht, wer da alles des nachts im eigenen Garten herumspaziert. Die eigene Katze zieht da ihre Spuren, klar. Aber da sind auch noch andere, kleinere, irgendwie hundeartige. Und dann eines nachts auf dem Weg zum Kompost steht er vor mir. Verschüchtert, mit listigen kleinen Äuglein und einer Maske wie Zorro. Oh weh, ein Marder denk ich mir und bange schon um Kabel und Bremsschläuche. Wieder im Haus am Computer kann ich entwarnen. Der nächtliche Gast in unserem Garten ist kein Steinmarder (die Autospezialisten unter den Mardern). Es ist ein Iltis. Gleicher lang gestreckter Körper, aber im Gesicht, eine Maske wie Zorro. Sein Fell oben braun, unterm Bauch schwarz, ist so schön fein glänzend, dass er deswegen lange gejagt wurde. Noch heute werden Iltisse für Pelzmäntel gezüchtet. (70 bis 80 Iltisse braucht es für einen Mantel.)

Er frisst Mäuse und Ratten

Ich will «meinen» Iltis aber keinesfalls jagen, gehört er doch zu den «besonders geschützten Arten» und er ist ein guter Verbündeter, denn er jagt Mäuse, Ratten, aber auch Insekten und Weichtiere stehen auf seinem Speiseplan. Und so lange er sich mit meiner Katze verträgt, darf er gerne bleiben.

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