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MERCEDES: Offen fahren ist gut für die Beziehung

Auf Limousine, Kombi und Coupé lässt Mercedes in der E-Klasse nun das Cabriolet folgen. Ab September sorgt dieses für frischen Wind in den Haaren – und scheinbar auch in der Beziehung.
Thomas Borowski
Rollt ab September in der Schweiz zum Verkauf an: das Mercedes-E-Klasse-Cabriolet.

Rollt ab September in der Schweiz zum Verkauf an: das Mercedes-E-Klasse-Cabriolet.

Thomas Borowski

Glauben Sie, dass sich ein Auto auf das menschliche Wohlbefinden auswirken kann? Christian Früh ist überzeugt davon. Nicht nur, weil er als Leiter der Entwicklung des neuen E-Klasse-Cabriolets in der Verantwortung steht und nun auf dessen Erfolg hofft. Er weiss aus eigener Erfahrung, dass sich ein schönes Cabriolet positiv auf den Menschen auswirken kann, wie er sagt: «Seit meine Frau ein Cabriolet fährt, läuft unsere Ehe deutlich besser», gesteht er mit einem Lächeln vor versammelter Journalistenschar und erntet dafür viele Lacher. So viel Offenheit ist man sich an Präsentationen von neuen Automodellen eigentlich nicht gewohnt. Aber wenn es sich bei dem Fahrzeug um ein Cabriolet wie das der Mercedes-E-Klasse handelt, spielen automatisch mehr Emotionen mit.

Denn in einem Auto, das heute auf Knopfdruck während der Fahrt bis 50 Stundenkilometer sein Verdeck in weniger als 20 Sekunden öffnet, in dem fahren ganz viele Sehnsüchte, positive ­Erwartungen und immer auch ein klein wenig Nervenkitzel mit. In unserer überbehüteten Welt wirkt eine Fahrt im offenen Auto geradezu als Provokation. Kaum irgendwo sonst spürt man den Rausch der Geschwindigkeit so unvermittelt wie in einem Cabrio mit offenem Verdeck. Wer das Gefühl von Wind in den Haaren und den Naturgerüchen in der Nase einmal gekostet hat, der versteht die Aussage von Christian Früh noch etwas besser: «Eine Cabrioletfahrt macht viele Menschen eine Spur glücklicher – was sich scheinbar positiv auf deren Beziehungsleben auswirkt.»

Ab September in der Schweiz lieferbar

Mercedes freut es bestimmt, wenn viele Ehemänner ihren Frauen zur Beziehungsaufbesserung ein E-Klasse-Cabriolet kaufen. Es ist aber anzunehmen, dass sich das Auto auch sonst gut an die Käuferschaft bringen lässt, wenn es ab September in die Schweiz rollt. Denn nach der Limousine sowie dem Kombi und dem Coupé komplettiert die Offenversion die Baureihe mit viel Charme und Esprit. Der offene Viersitzer mit klassischem Stoffverdeck rundet die Angebotspalette auf eine augenfällige Art gekonnt ab. Das Cabriolet, welches in der Schweiz übrigens mit einer breiten Serienausstattung wie LED-Scheinwerfern, Ambientebeleuchtung sowie Park-Pilot und Rückfahrkamera ausgeliefert wird, wirkt in seinen Proportionen ausgeglichen.

Im Interieur lässt sich auf Wunsch und gegen entsprechenden Aufpreis sogar ein Hauch von Jacht-Feeling zaubern. Hier verlangen verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten aus Echtholz, sonnenlichtreflektierendem Leder, Lack und Chrom einen guten Geschmack. Das gegen allzu heftige Windverwirbelungen bei der Offenfahrt konstruierte Wind­schottsystem Aircap gehört in der Schweiz ebenfalls zur Serienausstattung. Einen lohnenswerten Aufpreis kostet dagegen das intelligente Wisch-wasch-System Magic Vision Control: Wird der Hebel zur Scheibenreinigung bei offenem Verdeck gezogen, entweicht das Wischwasser nur in Fahrtrichtung aus den Düsen an den Wischerarmen. So bleibt man als Passagier entsprechend vor dem Spritzwasser geschützt.

Auch als Allradversion verfügbar

Auf der Testfahrt auf alpinen Strassen hat der 2-Liter-Benziner mit seiner Leistung von 184 PS den besten Eindruck hinterlassen. Der Vierzylinder-Motor arbeitet unter der Haube kaum hörbar, entwickelt für das rund 1,8 Tonnen schwere Cabriolet genügend Vortrieb und bleibt mit seinem Benzinverbrauch von knapp über 8 Litern in vertretbarem Rahmen. Ebenfalls einen guten Eindruck machte die 9G-Tronic-Automatik, deren Schaltvorgänge kaum wahrnehmbar waren und die stets die passende Kraftübersetzung lieferte.

Weniger zwingend erscheint die Sechszylinder-Topmotorisierung mit 333 PS im E 400 4Matic Cabriolet. Aber da diese Version erstmals bei einem E-Klasse-Cabriolet auch über Allradantrieb verfügt, dürfte der eine oder die andere sich dafür entscheiden. Letztlich weiss man, dass es sich mit allen vier Rädern sicherer fahren lässt – und auch damit dürfte sich das neue E-Klasse-Cabriolet positiv auf einige Beziehungen auswirken.

Hinweis

Infos: www.mercedes.ch

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