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Mit 220 PS unter dem Hintern die Haare im Wind

Wer so sportlich ist, darf das auch offen zeigen. Das Motto des VW Beetle Cabriolet in der Ausstattung R-Line könnte treffender nicht sein.
Heute noch eine Alternative zum gesellschaftlichen Mief: der VW Beetle Cabriolet. (Bild: Matthias HBild: Matthias Hafenafen)

Heute noch eine Alternative zum gesellschaftlichen Mief: der VW Beetle Cabriolet. (Bild: Matthias HBild: Matthias Hafenafen)

Kombiniert mit dem 220 PS starken TSI-Benzinmotor ist es beim einstigen Symbol der Hippies und Flower-Power-Aktivisten vorbei mit der Niedlichkeit. Dieser Käfer hat nicht mehr viel mit dem Groove von Woodstock zu tun. Hier steht ein kan­tiger Sportler am Start. Die 350 Newtonmeter Drehmoment ab 1500 Umdrehungen sorgen für mächtig Vorschub, ist das ­Turboloch einmal überwunden. Optisch wird die Sportlichkeit unter anderem durch die vorderen Stossfänger mit dem grossen, schwarzen Lufteinlass unter­strichen.

In 9,5 Sekunden ist das Stoffdach offen

Eine «Alternative zum gesellschaftlichen Mief», als das der Käfer in den 1960er-Jahren betrachtet wurde, ist das Beetle Cabriolet noch immer. Denn obwohl es erstaunlich zeitgemäss daherkommt, fällt es erfreulicherweise auch 2017 aus dem Rahmen. Heute ist der Vierplätzer ein Statement gegen die Uniformierung des Autodesigns. Sein vollautomatisches Softtop lässt sich per Knopfdruck in weniger als zehn Sekunden und bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h öffnen. Die Heckscheibe aus Sicherheitsglas und eine integrierte Polstermatte aus dämpfendem PET-Vlies zeigen die Bemühungen, die Aussengeräusche zu minimieren. Nichtsdestotrotz war die Lärmkulisse im Auto ungewohnt gross. Dafür hielt das Verdeck auch bei Wind und Stark­regen problemlos stand.

Mehr Hightech als in den Swinging Sixties

Die Ambientebeleuchtung in drei Farben generiert nach Sonnenuntergang verschiedene Stimmungen im Innenraum und lässt so zumindest einen Hauch von Flower-Power-Stimmung aufkommen. Richtig dosiert für die heutige Zeit. Wovon die Generation der Swinging Sixties dagegen nur träumen konnte: Das schwarze Leder, mit dem die Sitze und andere Teile bezogen sind, sorgt für eine verbesserte Sonnenreflexion und vermeidet so das Aufheizen der Oberflächen.

Das Infotainmentsystem mit dem Navigationssystem «Discover Media» ist zwar innerhalb des Konzerns bereits wieder überholt, gehört aber noch immer zum Besten, was auf dem Markt erhältlich ist – alleine schon wegen der Bedienfreundlichkeit. Um wieder ein Volkswagen im wahrsten Sinn zu werden, ist der Beetle als Cabriolet wohl zu teuer. So bleibt er ein sympathisches Nischenprodukt.

VW Beetle Cabriolet R-Line

R-Line
Motor: 4-Zylinder-Turbobenziner mit 6-Gang-DSG (Automat)
Hubraum: 1984 ccm
Leistung: 220 PS/4500 U/min
Drehmoment: 350 Nm/1500 U
Verbrauch: 6,9 Mix, 9,2 Stadt, 5,6 ausserorts
Masse: 4,29 m lang, 1,83 m breit, 1,47 m hoch, Kofferraum 225 Liter
CO2-Emissionen: 160 g/km
Effizienz-Kategorie: G
Preis: ab 25550 Fr. (47400 Fr.)

Matthias Hafen

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