Mit Skoda und auf allen «vieren» sicher unterwegs

Skoda hat zehn Modellvarianten im 4x4-Angebot. Jeder sechste verkaufte Skoda ist mit Allrad-Antrieb. Das hat gute Gründe, wie ein Testdrive auf Schnee gezeigt hat.

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Der Skoda Octavia RS 4x4 stellt seine Schneetauglichkeit unter Beweis. (Bild Werk)

Der Skoda Octavia RS 4x4 stellt seine Schneetauglichkeit unter Beweis. (Bild Werk)

Yolanda Risi

Aussteigen? Nein danke. Da haut es einen ja gleich in den Schnee. Da fühlte ich mich im 184 PS starken Skoda Octavia RS 4x4 (2,0 Liter TDI) an der Winter-Challenge im österreichischen Obertauern nahe Berchtesgaden bedeutend sicherer. Der sportliche Allrounder, der Ende 2015 erstmals auch mit Allradantrieb auf den Markt angeboten wurde, bewältigte den präparierten Eis-Parcours dank modernster Allradtechnik mit optimaler Sicherheit.

Die jüngste Generation der elektronisch geregelten Haldex-Kupplung regelt bei Bedarf die Verteilung von bis zu 100 Prozent des Moments zwischen Vorder- und Hinterachse. An der Hinterachse sorgt ein elektronisches Differenzial per Bremseingriff für die Verteilung der Kraft auf das Rad, welches die bessere Haftung aufnehmen kann. Und dies auf nahezu jedem Untergrund.

Zwei Profis am Werk

Möchte man die Pferdchen aber ein wenig tanzen lassen, dann lässt sich das ESP partiell deaktivieren. Mit dem Ergebnis, dass zwar der Ansatz zu einem Drift erkennbar ist, der Fahrer sich aber doch arg ins Lenkrad legen muss, um zu bewirken, dass das Fahrzeug sich schnell wieder stabilisiert und der Drift abbricht. Wie bringen die eigens für diesen Event engagierten Rallye-Asse Jan Kopecky und Esepekka Lappi das Kunststück fertig, das Vorführmodell, die eher unscheinbare Familienkutsche Octavia 4x4 mit 150-Diesel-PS und Handschaltung, so schön quer zu fahren? Des Rätsels Lösung offenbarte sich dann bei der Taxifahrt: mit viel Schaltarbeit – und gezieltem Einsatz der Handbremse. Gelernt ist eben gelernt …

Mit Allrad auf Erfolgskurs

Die Allradmodelle haben einen wichtigen Anteil am Erfolgskurs von Skoda. Von 2008 bis 2015 wurde die Präsenz der Marke im 4x4-Bereich zügig ausgebaut und die Verkaufszahlen damit verdreifacht. Ende 2015, Anfang 2016 startete Skoda eine breite Offensive mit der stärksten Allradpalette seit der Markteinführung des ersten modernen allradgetriebenen Modells im Jahr 1999, einem Octavia Combi 4x4. In der Schweiz ist das weiterentwickelte Modell dieses Ur-Octavias der meistverkaufte Allrad-Kombi im kompakten A-Segment. Ebenso wie die Limousine überzeugt der Combi mit einer Zugkraft von bis zu 2 Tonnen. Ausserdem sind jeweils vier Motorisierungen erhältlich: drei Turbo-Diesel-Aggregate und ein Turbo-Benziner.

Neben dem Herz der Marke, dem Skoda Octavia mit den Modellen Skoda Octavia 4x4, Skoda Octavia Combi 4x4, Skoda Octavia RS 4x4, Skoda Octavia Combi RS 4x4 und Skoda Octavia Scout zählt der Skoda Yeti zu den beliebtesten Kompakt-SUVs auf dem Markt. Insgesamt wurden bis Ende 2015 weltweit 506 200 Einheiten verkauft, davon 34 Prozent mit Allradantrieb. Der Skoda Yeti sowie dessen Outdoor-Variante, der Skoda Yeti Monte Carlo sind als 4x4-Fahrzeuge zu haben. Dazu kommen die allradgetriebenen Flaggschiffe Skoda Superb 4x4 und Skoda Superb Combi 4x4.

Fazit: Nicht jeder Käufer muss zuerst die Probe vor dem Exempel auf Eis oder Schnee machen, um sich von den Vorteilen eines Allradantriebes zu überzeugen: Eine bessere Traktion, eine stabilere Fahrdynamik, eine hohe Zuladung und erst recht die typischen hohen Anhängerlasten sind überzeugende Argumente genug für das Skoda-Allradangebot.

VisionS

Der weitere Schritt in der Skoda-Modelloffensive bildet die Vorbereitung und der Ausbau der SUV-Modellpalette. Erstmals wird das Showcar Skoda VisionS (Bild) auf dem Auto-Salon Genf zeigen, wie zukünftige Skoda SUVs aussehen können.

Das Showcar Skoda VisionS. (Bild werk)

Das Showcar Skoda VisionS. (Bild werk)