Moderner Swift mit Vollausstattung

Probefahrt

Bruno Knellwolf
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Sympathischer Blick des 3,84 Meter langen Suzuki Swift. (Bilder: Fabian Knellwolf)

Sympathischer Blick des 3,84 Meter langen Suzuki Swift. (Bilder: Fabian Knellwolf)

Klein, aber fein. Klingt zwar abgedroschen, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Was dieser Suzuki Swift für den Preis ab 21990 Franken bietet, ist wirklich allerhand. Fröhlich schaut der Swift mit seinen von LED-Leisten eingefassten Glutschaugen in die Welt. Der Suzuki hat Gesicht und Charakter und freundet sich dank seiner Modernität sofort mit jungen Autofahrern an. Aber nicht nur mit jungen, denn der Japaner bietet Dinge, die in einem Kleinwagen in dieser Preisklasse selten zu finden sind.

Der Suzuki befindet sich auf dem Niveau der Kompaktklasse und bedrängt Golf, Astra und Focus damit kräftig und lässt diese beinahe spiessig aussehen. Keck stehen die Kotflügel nach aussen, charmant ist der Schmollmund der Front, und dank der schwarzen A-Säule schwebt das weisse Dach des Testfahrzeugs beinahe über dem Auto. Obwohl in seiner sechsten Generation sogar leicht kürzer geworden, finden fünf Personen bequem Platz im Suzuki – auch weil der Radstand trotzdem verlängert worden ist. Auch der Kofferraum bietet 54 Liter mehr Platz als der Vorgänger und lässt sich leicht beladen. Lässt man die Rückbank runter, hat das Auto etwa 950 Liter Ladevolumen, allerdings ist die Ladefläche nicht eben, weil die flachgelegten Sitze leicht nach oben stehen.

Am Steuerrad sitzend, freut man sich über die vielen modernen Features und elektronischen Schutzengel. Wie in der Premiumklasse hält der Swift von alleine den Abstand zum vorderen Auto und bremst im Notfall selbst dank der eingebauten Sensoren. Einen Spurwarner hat der Swift auch. Bedient wird der grosse Bildschirm mit Kacheln für verschiedene Apps. Dort sieht man auch, wenn beim Bremsen die Energie in die Batterie zurückgewonnen wird. Der Bluetooth-­Anschluss funktioniert bestens im Touchscreen-Multimedia-System, so dass die Musik nicht nur vom DAB-Radio, sondern auch vom iPhone her gehört werden kann. Das Interieur des Suzuki Swift ist generell sportlich-elegant, die Sitze bequem. Eine Rückfahrkamera gehört auch dazu.

Angetrieben wird der Suzuki recht flott von einem Dreizylinder-Boosterjet-Turbomotor mit einem Liter Hubraum. Damit fliegt das 3,84 Meter lange Gefährt zügig um die Ecken und verbraucht im realen Test bei kalten Temperaturen nur sechs Liter Benzin. Umweltfreundlich, modern, gut motorisiert – am Swift gibt es nichts zu mäkeln.

Bruno Knellwolf