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Munterer Geselle für den Alltagsverkehr

Audi erweitert die SUV-Familie mit dem Q2 nach unten. Neue Design-Ideen und eine grosse Auswahl an Antriebsvarianten machen den Kleinen attraktiv.
Stephan Hauri
Der Audi Q2, der Neuling in der SUV-Familie, fällt auf mit kompakten Abmessungen und neuen Design-Ideen.Bild Werk

Der Audi Q2, der Neuling in der SUV-Familie, fällt auf mit kompakten Abmessungen und neuen Design-Ideen.Bild Werk

Stephan Hauri

Obwohl man den neuen Q2 sofort als Audi-Familienmitglied identifiziert, ist sein Design in vielen Punkten neu. Charakteristisch sind der nun achteckige Single­frame-Grill, die keilförmigen Scheinwerfer und die grossen Lufteinlassblenden in der Frontschürze – aber auch der lange Dachkantenspoiler und die Kunststoffblenden auf den C-Säulen. Ein ganz besonderes Erkennungsmerkmal ist allerdings die sogenannte Tornadolinie, die sich mit zwei parallelen scharfen Kanten zwischen Scheinwerfern und Heckleuchten über die ganze Karosserieseite zieht.

Oberklasse-Ausstattungsmerkmale

Mit der Länge von 4,19 Metern ist der Q2 rund 20 Zentimeter kürzer als der Q3. Die Audi-Verantwortlichen sehen darin deshalb das ideale SUV-Einsteigermodell für junge Leute. Entsprechend ist das Auto ausgestattet. Konnektivität und Infotainment haben einen hohen Stellenwert. Zudem hat der Jüngste der Q-Familie zahlreiche Assistenzsysteme vom grossen Q7 übernommen.

Das auf Wunsch erhältliche voll digitale Virtual Cockpit lässt dem Fahrer grosse Freiheiten bei der Gestaltung seines Informationszentrums. Die wichtigsten Infos kann er sich zudem auf dem Head-up-Display anzeigen lassen. Auf dem MMI-Monitor in der Mitte des Armaturenbretts sind die Informationen mittels Dreh-Drück-Steller abrufbar. Ein Touchpad ermöglicht auch schriftliche Eingaben. Über den WLAN-Hotspot kann im Q2 mit Smartphone oder Tablet gesurft und gestreamt werden. Dank der Audi-Connect-SIM-Karte, einer fest im Auto verbauten sogenannten Embedded SIM, gibt es Zugang zu den Connect-Services wie etwa die Navigation mit Google Earth oder zu Twitter. Mit der Karte entfallen auch die Roaming-Gebühren im Ausland.

Viele Antriebsvarianten

Drei Benziner und drei Diesler mit Hubräumen zwischen 1,0 und 2,0 Liter stehen zur Wahl. Die Leistungsspanne reicht von 116 bis 190 PS. Ab Herbst sind die beiden Benziner 1.0 TFSI und 1.4 TFSI sowie die Selbstzünder 1.6 TDI und 2.0 TDI mit 150 und 190 PS verfügbar. Der Top-Benziner 2.0 TFSI mit 190 PS kommt erst im Frühjahr 2017. Allradantrieb gibt es serienmässig für die beiden 190-PS-Varianten, der 2-l-TDI mit 150 PS ist wahlweise mit Vorderrad- oder Allradantrieb erhältlich. Die übrigen Motorversionen werden mit Vorderradantrieb ausgeliefert. Aber auch die 4x4-Modelle werden bei der Geradeausfahrt auf trockener Strasse fast allein von den Vorderrädern gezogen, während die Hinterräder bei Traktionsproblemen durch die Lamellenkupplung stufenlos zugeschaltet werden.

Kurvenfahren – ein Vergnügen

Auf ersten Probefahrten zeigte sich der 2.0 TDI Quattro mit 190 PS (380 Nm) überaus kräftig. Dank Allradantrieb stellt die Traktion nie ein Problem dar. Die feinfühlige Progressivlenkung lässt das leichtgewichtige Klein-SUV bemerkenswert handlich erscheinen. Kurvenfahren wird trotz hoher Schwerpunktlage zum Vergnügen – auch, weil der Einfluss der Antriebskräfte am Lenkrad gering ist. Ähnlich flott unterwegs ist man aber auch mit dem 150-PS-Diesler.

Ab November lieferbar

Sowohl der 1-Liter-Dreizylinder als auch der vierzylindrige 1400er sind muntere Gesellen und sorgen im Alltagsverkehr für ausreichende Fahrleistungen. Laufkultur und Durchzug sind tadellos. Überzeugend erledigt auch die Doppelkupplungsautomatik S-Tronic ihren Job. Der Federungs- und Geräuschkomfort ist in allen Motorvarianten einwandfrei. Die Preise der ab November lieferbaren Q2-Modelle liegen zwischen 30 700 (1.0 TFSI) und 42 900 (2.0 TDI Quattro) Franken.

Für Junge und Markenwechsler

sha. Bei der Pressevorstellung des neuen SUV-Modells in Zürich war auch Audi-CEO Rupert Stadler vor Ort. Der Markenchef verspricht sich viel vom kleinen Q-Neuling. Er sieht ihn – ähnlich wie 2010 den A1 – als «Eroberungsmaschine», mit der nicht nur viele junge Leute, sondern auch viele Markenwechsler neu zu Audi geholt werden können. Aus aktuellem Anlass auf den Brexit angesprochen, gab sich Stadler zuversichtlich. «Obwohl die längerfristigen Auswirkungen noch nicht abschätzbar sind», sagt Stadler, «rechne ich damit, dass im UK-Geschäft gute Vereinbarungen getroffen werden können.» Das ist für die Ingolstädter sehr wichtig, denn immerhin wird jeder elfte Audi nach Grossbritannien ausgeliefert.

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