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Netflix bleibt nichts verborgen

Rund jeder Fünfte nutzt Netflix in der Schweiz. Damit ist Netflix der mit Abstand am häufigsten genutzte kostenpflichtige Streamingdienst.

Die Altersunterschiede bei der Nutzung des Streamingdienste sind riesig: Bei den Befragten zwischen 19 und 25 Jahren gaben 45 Prozent an, den Dienst regelmässig zu nutzen. Bei den über 50-Jährigen sind es gerade einmal 9 Prozent. Nur, zahlen wollen vor allem viele Jugendliche dafür nicht. Rund 35 Prozent der Netflix-Nutzer haben angegeben, dass sie Netflix kostenlos nutzen, meist via Log-in von Freunden. Das ergab eine ­repräsentative Umfrage des Vergleichsdiensts Moneyland, die diesen Frühling bei über 1500 Personen in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt wurde.

Die Transparenz

Ob man den Lieblingsfilm in Endlosschlaufe schaut oder an einem abgelegenen Ort Binge-Watching betreibt – Netflix bleibt nichts verborgen. So gab es 2017 einen Nutzer, der «Pirates of the Caribbean» an 365 Tagen hintereinander schaute, wie Netflix in seinem alljährlichen «Watching-Report» veröffentlichte. Ein anderer schaute ohne Unterbruch die ­Serie «Shameless» – von der ­Antarktis aus. Und: Nie wird Netflix intensiver genutzt als am ­ 1. Januar.

Der Shitstorm

Nach unzähligen preisgekrönten Serien machte Netflix in diesem Jahr auch Negativschlagzeilen. Die Serie «Insatiable» löste einen Shitstorm aus. Mit einer Petition, unterschrieben von 130000 Menschen, sollte der Stream verhindert werden. Die Produktion mache sich über dicke Menschen lustig und vermittle ein toxisches Schönheitsideal, so die Begründung.

Die Anfänge

Netflix wurde bereits 1997 von Reed Hastings und Marc Randolph in Los Gatos, Kalifornien, gegründet. Anfänglich als Online-Videothek, welche Filme auf DVD per Post verschickte – ohne Mahngebühren für verspätete Rückgabe zu erheben. Im Jahr 2007 stieg Netflix ins Video-on-Demand-Geschäft ein und machte die Inhalte per Streaming für seine Abonnenten zugänglich. Im Juni 2018 hatte Netflix weltweit 130 Millionen Abonnenten.

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