Rezept: Olivenpasta nach Giuseppe aus Kampanien

Sie schmecken auch zu Teigwaren: Oliven zusammen mit Kräutern, Zitrone und Sardellen.

Ingrid Schindler
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Für sechs Personen: 750 g grosse Röhrennudeln oder Penne al dente kochen.

Währenddessen Folgendes in einer Schüssel mischen:

  • ca. 250 g dunkle Bio-Oliven mit Kern, eingelegt in gutem kaltgepresstem Olivenöl
  • 1 grosser milder Peperoncino (wer’s schärfer mag, 1 feurige Piri-Piri-Chili) fein gehackt
  • 1 Bund glatte Peterli, 1 Handvoll Rucola, beide grob geschnitten
  • 6 Knoblauchzehen in feinen Scheiben
  • Abrieb und Saft von ½ Bio-Zitrone, restliche ½ Zitrone in kleinen Stücken
  • 1-2 dl Olivenöl und einen guten Schuss vom Öl der eingelegten Oliven
  • 1 Glas hochwertige Sardellen
  • Pfeffer, sehr wenig Salz und etwas Kochwasser

Alles über die Pasta geben. In vorgewärmten Tellern servieren. Wer mag, kann geriebene Bottarga (sardisch-toskanischer Kaviar) da­rüberstreuen – Giuseppe schwört darauf und lässt dafür lieber das Grünzeug weg. Keinen Parmesan dazu reichen.

Wenn mal ein paar Apéro-Oliven übrig bleiben:

  • Fenchelsalat mit entsteinten, in Ringe geschnittenen Oliven, Koriandergrün und Orangen zubereiten
  • Moscardini (kleine Tintenfische) oder Pulpo in Oliven-Tomaten-Sauce garen
  • Olivenpaste selber machen und auf Crostini servieren
  • Arrosto di maiale (Schweinebraten) im Ofen mit ­Olivenöl, Kartoffelspalten, Knoblauch und Oliven braten
  • Getrocknete Tomaten aus dem Glas ­mitsamt dem Öl, schwarzen, entsteinten Oliven, wenig Thymian und Rosmarin, 1 Chilischote und Knoblauch mixen und auf geröstetes Brot streichen.