Kolumne

Plötzliches Liebes-Aus

Das Paar der Woche: Kanye kann nicht mehr mit Trump.

Susanne Holz
Drucken
Teilen

Mit dieser Schwärmerei ist es wohl erst mal vorbei: Kanye West mag Donald Trump (72) nicht mehr. Der Rapper (41) und Mann von Reality-TV-Star Kim Kardashian (38) gab diese Woche auf Twitter bekannt: «Meine Augen sind jetzt weit offen, und ich begreife nun, dass ich dazu benutzt worden bin, Botschaften zu verbreiten, an die ich nicht glaube. Ich distanziere mich von Politik und konzentriere mich komplett darauf, kreativ zu sein.» Diese Aussage beschliesst der dreifache Familienvater mit gleich drei Ausrufezeichen.

Von wem er sich im Nachhinein benutzt fühlt, sagt Kanye zwar nicht explizit, aber es ist klar, dass er den US-Präsidenten meint. Erst Mitte Oktober hat der Rapper seinen selbsternannten «Bruder» noch im Weissen Haus besucht. Auf Instagram liess Kanye West im Anschluss mittels Foto die Welt an seiner Zuneigung zu Trump teilhaben. Damit ist nun Schluss. Es hat sich ausgeliebt. Warum so plötzlich? Vermutlich möchte sich der Star nicht länger für die «Blexit»-Bewegung («Black exit») instrumentalisieren lassen, die Afroamerikaner für Trump gewinnen will.