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Kolumne

Postkarte aus Aarau: Nur der «Aff» fehlt

Wieder einmal Aarau. Nein, nicht Turnfest. Klassenzusammenkunft.
Hans Graber

Wieder einmal Aarau. Nein, nicht Turnfest. Klassenzusammenkunft. Selige Kanti- und Semijahre. Lang, lange ist’s her. Aber im Nu fand ich die vertraute Orientierung wieder, obwohl es das damals bevorzugte Restaurant Affenkasten («Aff») leider nicht mehr gibt. Doch der Aarauer Kern und seine Beizenszene lebt erstaunlich, bis hinunter an die Aare

Aarau nennt sich bis heute«Stadt der schönen Giebel». Sicher, die vielen verzierten Dachuntersichten verdienen mal einen Blick nach oben, gleichwohl wirkt ein solcher Werbespruch halt doch etwas brav und kleinkariert. Typisch Aarau? Seit 2010 Rohr eingemeindet wurde, hat der Hauptort immerhin Wettingen und Baden überflügelt und ist mit 21500 Einwohnern endlich die grösste Stadt des Kantons. Ein gewisser – weiten Teilen des Kantons eigener – Minderwertigkeitskomplex ist geblieben. Aarau ist Mittelmass. Aber wie sagt doch Gerhard Polt: «Das Mittelmass ist das Mass aller Dinge.» Man sollte also trotz einiger Vorbehalte diese im Grunde sympathische Stadt nicht unterschätzen.

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