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PROBEFAHRT: Bereit zum Tanz auf dem Eis

Mit dem Veloce hat Alfa Romeo die letzte Lücke im Modellprogramm der Giulia geschlossen. Die italienische Schönheit ist nicht ganz ohne Macken, überzeugt aber mit Allrad und starkem Fahrwerk.
Bruno Knellwolf
Schönes Formenspiel der Alfa Romeo Giulia Veloce mit Allradantrieb. (Bilder: Mareycke Frehner)

Schönes Formenspiel der Alfa Romeo Giulia Veloce mit Allradantrieb. (Bilder: Mareycke Frehner)

Bruno Knellwolf

Das muss man den italienischen Designern lassen. Ihre Autos werden mit Wohlwollen angeschaut. Das gilt insbesondere für den Alfa Romeo Giulia. Und weil diese Giulia in der Version Veloce gar serienmässig mit einem Allradantrieb ausgerüstet ist, kann man gerade in solch kalten, eisigen Zeiten mit der italienischen Schönheit ein Tänzchen auf dem Glatteis wagen. Getestet werden konnte das in den vergangenen Wochen genug, beispielsweise als ein ganzer Autobahnabschnitt von einer schmierigen Eisschicht belegt war. Während andere Fahrzeuge Verkehrstafeln flachlegten, kurvte der Alfa Romeo auf allen vier Rädern recht stabil um alle Hindernisse herum.

Die Giulia sieht somit nicht nur schön aus, sondern ist auch mit einem Fahrwerk ausgestattet, das dem Alfa-Freund Freude macht. Passend dazu ist der Zwei-Liter-Motor, der zwar nicht so viel leistet wie die 520-PS-Top-Version Quadrifoglio, aber mit ihren 280 PS doch sehr sportlich zu fahren ist. Das Fahrwerk also knackig, die Acht-Gang-Automatik flott schaltend, bleibt der Allradantrieb lange auf den Hinterrädern und meistert die Kurven somit souverän. Weniger knackig waren im Test allerdings die Bremsen.

Viel Stil auch im Innern

Eine italienische Schönheit ist die Giulia also gewiss und überzeugt nicht nur äusserlich, auch das Innere hat Stil und Grandezza. Zudem fehlt es nicht an modernen Features und Sicherheitselementen: Der Spurassistent gehört dazu, und das Auto hält automatisch den Abstand zum vorderen Auto, hat man den Tempomaten eingestellt. In der Not bremst das Auto selbst, ein Start-Stop-System und ein überzeugendes Infotainmentsystem sind inbegriffen wie das Heizen von den Vordersitzen und dem Lenkrad. Aus den acht Lautsprechern tönen die italienischen Balladen in der Giulia herzergreifend und voluminös.

Der Alfa Romeo Giulia Ve­loce hat auch eine Rückfahrka­mera. Das Bild, das diese auf dem Display erzeugt, ist allerdings so klein, dass man beinahe erahnen muss, was hinter dem Auto geschieht. Ist der Fahrer etwas aggressiv unterwegs, wird die Verbrauchsangabe des Werks von 6,4 Litern allerdings deutlich überschritten, was aber im Wintertest auch den kalten Temperaturen geschuldet ist.

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