Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

PROBEFAHRT: Ein Hauch von Luxus umhüllt Renaults kleinen SUV

Spätestens als Renault im Frühjahr 2013 den Captur vorstellte, war der SUV-Boom auch bei den Kleinwagen angekommen.
Matthias Hafen
Der Renault Captur kommt mit neuer Front daher. (Bild: Matthias Hafen)

Der Renault Captur kommt mit neuer Front daher. (Bild: Matthias Hafen)

Die Franzosen nennen ihre fünftürige Schräghecklimousine, die auf der Clio-Plattform aufbaut, zwar urbanes Crossover-Fahrzeug. Die angenehm hohe Sitzposition, die angehobene Bodenfreiheit und die leicht bullige Frontpartie lassen die SUV-Idee beim nur 4,12 Meter kurzen Auto jedoch deutlich durchblicken.

Es ist denn auch kein Zufall, dass das für die zweite Captur-Generation neugestaltete Gesicht demjenigen des Renault-SUV Kadjar angepasst wurde. Im umgestalteten Frontstossfänger befinden sich neu die markentypischen LED-Tagfahrlichter in C-Form. Am Heck ersetzte eine erneuerte Rückleuchtengrafik die vorherige. Einen regelrechten Quantensprung gab es im Innenraum. Die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Materialien wurden sicht- und spürbar verbessert. Galt der Renault Captur in der Erstversion bei Spöttern noch als «Klappertour», sind solche Bemerkungen mit der neusten Version hinfällig geworden.

Sieht schön aus und fühlt sich wunderbar an

Das gilt ganz besonders für die von anderen Renault-Modellen bekannte Luxusausführung ­«Initiale Paris», die erstmals auch für den handlichen Crossover zu haben ist. Sie verleiht dem Captur ein Ambiente, das ­einen vergessen lässt, dass man eigentlich in einem aufgebockten Clio sitzt. Die Sitze in Nappaleder – vorne geheizt –, das mit Nappaleder bezogene Lenkrad sowie das mit Leder überzogene Armaturenbrett sind nicht nur schön anzuschauen. Sie sind auch in der haptischen Wahrnehmung ein Deluxe-Produkt. Zudem verfügt die Version Initiale Paris serienmässig über praktisch alle Technologien, die im neuen Captur erhältlich sind wie etwa Toter-Winkel-Assistent, Einparkhilfe, ein Bose-Audiosystem sowie das Multimediasystem R-Link Evolution, das allerdings mehr auf Android-Handys denn auf iPhones ausgelegt ist.

Drehfreudiger Benziner unter der Motorhaube

Unter der Motorhaube des Testautos arbeitete der 120 PS starke Turbobenziner TCe. Das drehfreudige Aggregat machte in Kombination mit der 6-Gang-Automatik grossen Spass. Kraft vermisste man einzig auf der Autobahneinfahrt, wenn innert kurzer Zeit hohe Geschwindigkeiten gefragt waren. Der Testverbrauch von 7,2 Litern lag deutlich über der Werksangabe.

In seiner Neuauflage bleibt der Captur, was er ist: ein übersichtlicher, praktischer Klein-SUV, bei dem nur die etwas wuchtig geratene A-Säule, der kleine Kofferraum sowie der kleine Tank Abzüge geben. Generell fühlt man sich in diesem Auto sehr schnell sehr wohl.

Matthias Hafen

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.