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Ratgeber

Unternehmensnachfolge: Worauf muss ich achten?

Ich, Unternehmer (53) und Eigentümer eines Handwerksbetriebs mit fünf Angestellten, mache mir Gedanken über die Unternehmensnachfolge. Familienintern zeichnet sich leider keine Lösung ab. Wie gehe ich am besten vor, damit das Unternehmen weiter bestehen wird und mein Ruhestand gesichert ist?
Stefan Grauwiler*
Stefan Grauwiler

Stefan Grauwiler

Dass Sie sich frühzeitig und aktiv Gedanken über die Zukunft Ihres Unternehmens machen, ist der erste wichtige Schritt zur erfolgreichen Nachfolgeplanung. Der Generationenwechsel will sorgfältig und frühzeitig geplant sein.

Zuzug von Experten

Wenn sich keine familieninterne Lösung abzeichnet, stellt sich die Frage, ob jemand der bestehenden Mitarbeitenden das Unternehmen übernimmt oder es zu einem externen Verkauf kommt.

Insbesondere bei Kleinstunternehmen empfiehlt es sich sehr, frühzeitig eine Nachfolge aus dem eigenen Betrieb aufzubauen. Denn solche Unternehmen sind erfahrungsgemäss schwierig an Aussenstehende zu verkaufen, weil sie sehr personenbezogen funktionieren.

Für eine externe Suche nach einer Nachfolgeperson bieten sich spezialisierte Onlineportale oder Firmen an, die gegen Honorar einen Käufer für das Unternehmen suchen.

Neutrale Drittperson

Vielfach benötigt das Aushandeln einer guten Lösung mehrere Verhandlungsrunden. Die Nachfolge im Alleingang zu planen, ist nicht empfehlenswert – zu unterschiedlich können Ihre eigenen Ansprüche und diejenigen der Beteiligten sein. Hier leistet der Zuzug einer neutralen Drittperson wertvolle Dienste und beschleunigt den Ablauf.

Bei der Nachfolge geht es stets darum, die Interessen des Übergebers und des Übernehmers in Einklang zu bringen. Beiden Blickwinkeln soll angemessen Rechnung getragen werden, was nicht selten anspruchsvoll ist. Um die bestmögliche Lösung auszuhandeln und beide Parteien zufriedenzustellen, bedarf es in der Regel grosser Geduld und Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten.

Private Situation beachten

Bei der Nachfolgeregelung darf die private Situation des Unternehmers nicht vergessen werden. Die persönlichen und familiären Verhältnisse haben einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensübergabe. Vorsorge-, steuer- sowie ehe- und erbrechtliche Aspekte gilt es bei Kapitalflüssen und weiteren Belangen der Nachfolge optimal aufeinander abzustimmen. Die voraussichtlichen Leistungen im Alter und deren Bezugsform müssen durchdacht und detailliert geplant werden. Eine fundierte Pensionsplanung bringt zudem Klarheit über die finanzielle Situation in Ihrem dritten Lebensabschnitt.

Dividendenbezüge

So kann sich beispielsweise das Zusammenspiel von ausserordentlichen Dividendenbezügen und Einkäufen in die Pensionskasse lohnen. Die Analyse der persönlichen Steuer- und Vorsorgesituation ist also in wesent­lichem Masse entscheidend für eine erfolgreiche Nachfolge.

Um diese Frage zu lösen, braucht es viel Expertenwissen. In Finanzierungs-, Vorsorge- und Steuerfragen könnte Ihnen Ihre Bank, wenn nötig in Zusammenarbeit mit spezialisierten Steuerexperten und Juristen, sicher weiterhelfen.

*Stefan Grauwiler ist Leiter Vorsorgezentrum bei der Schwyzer Kantonalbank, www.szkb.ch

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