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Reise zu monumentalen Bau- und Naturwundern

LZ-Leserreise nach «Down-Under»
Die LZ-Reisegruppe mit Lohri-Reiseleiter Renato Probst (vorne) im Hagley-Park von Christchurch auf Neuseeland. (Bild: PD)

Die LZ-Reisegruppe mit Lohri-Reiseleiter Renato Probst (vorne) im Hagley-Park von Christchurch auf Neuseeland. (Bild: PD)

Ueli Germann

Am 24. Oktober dieses Jahres starteten 29 Reiselustige in Kloten zu einer dreiwöchigen Leserreise der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben nach Australien und Neuseeland. Die erlebnisreiche Reise wurde von Lohri Reisen durchgeführt und von Renato Probst umsichtig und kompetent geleitet.

Erster Höhepunkt Hongkong

Beim ersten Zwischenstopp in Hongkong fuhr die gut gelaunte Gruppe nach einer kurzen Stadtrundfahrt auf den nahe gelegenen Victoria Peak, die höchste Erhebung von Hong Kong Island (532 m ü. M.), von wo eine atemberaubende Aussicht auf die pulsierende Metropole genossen werden konnte. Eine Fähre brachte unsere Gruppe danach in das nahe gelegene Macau, das bis 1999 unter portugiesischer Flagge stand. Auf einer Fahrt durch die Altstadt sind die Einflüsse Portugals überall noch sichtbar.

Bevor wir zum langen Flug nach Adelaide an der Südküste Australiens abhoben, besuchten wir auf der Insel Lantau, der grössten Insel Hongkongs, das 300 Jahre alte Fischerdorf Tai-O und die 34 Meter hohe Bronzestatue Tian-Tan-Buddha. Es ist das grösste buddhistische Monument Hongkongs und zugleich die weltweit grösste Buddhastatue in sitzender Haltung.

Vom Weinberg zum «heiligen» Berg

In Adelaide entschädigten eine Rundfahrt durch die grüne Stadt und ein Ausflug ins Barossa Valley für den rund neun Stunden langen Flug von Hongkong nach Südaustralien. Nach der Führung durch ein Weingut im Barossa Valley, rund 70 Kilometer nördlich von Adelaide, genossen wir die anschliessende Degustation der einheimischen Tropfen.

Wiederum auf dem Luftweg erreichten wir Alice Springs im Zentrum Australiens. Von dort aus brachte uns ein Bus in einer fünfstündigen Fahrt 470 Kilometer weit quer durchs Outback nach Yulara, zu einer Siedlung am Fusse des weltberühmten Ayers Rock, den die Aborigines Uluru nennen.

Um den Sonnenaufgang beim 9 Kilometer Umfang zählenden Uluru zu erleben, mussten wir am folgenden Tag früh aus den bequemen Hotelbetten steigen. Doch es war die Mühe wert: Was für ein fantastisches Schauspiel, den «heiligen Berg», der sich 340 Meter von seinem Umland erhebt, in diesen kräftigen Rottönen leuchten zu sehen!

Am späteren Nachmittag wanderten wir den Uluru entlang und fuhren anschliessend ins Outback zum Dinner unter dem Sternenzelt.

Vom Opernhaus aufs Kreuzfahrtschiff

Unser nächster Halt war Sydney, wo uns eine Führung durch das spektakuläre Opernhaus erwartete. Nach einem Spaziergang durch den nahe gelegenen Hafen bestiegen wir die «Solstice», ein riesiges Kreuzfahrtschiff, das uns während der folgenden 13 Tage als schwimmendes Hotel nach Tasmanien und zu mehreren Häfen in Neuseeland brachte.

Eine interessante Führung durch die ehemaligen gefürchteten Gefängnisse von Port Arthur, wo die Besiedelung Australiens durch England begann, bildete den Höhepunkt unseres Ausfluges in Hobart auf der Insel Tasmanien.

Fjorde, Geysire und Gärten

Hohe Berge, schroffe Felswände und tiefe Fjorde empfingen uns hingegen in Neuseeland.

Der Milford Sound ist ein 15 Kilometer langer und schmaler Fjord auf der Südinsel Neuseelands. Er gehört zum Weltnaturerbe der Unesco und ist eine grosse Touristenattraktion. Hier hielten wir am Ufer Ausschau nach Pinguinen und Seelöwen.

Die Gartenstadt Christchurch stand ebenso auf dem Reiseprogramm. 2011 wurde sie durch ein schweres Erdbeben zu etwa 70 Prozent zerstört. Nach dem Mittagessen beim Hagley-Park besuchten wir das Antarktismuseum, von wo aus die meisten Expeditionen in die Antarktis auch heute noch starten.

Wellington, die Hauptstadt Neuseelands erreichten wir am frühen Morgen. Wir besichtigten unter anderem das Nationalmuseum Te Papa Tongarewa. Weiter in Richtung Norden folgte als nächste Etappe Tauranga. Hier besuchten wir Rotorua, den Nationalpark und das eigentliche Zentrum der Maori, der Ureinwohner Neuseelands.

Im Nationalpark wanderten wir durch eine gespenstisch zischende und fauchende Kraterlandschaft. Pünktlich jede halbe Stunde schiesst hier ein Geysir eine heisse, dampfende Wasserfontäne 30 Meter hoch in die Luft.

Am zweitletzten Tag unserer Kreuzfahrt brachten uns Tenderboote in eine der schönsten Gegenden der Nordinsel. Die Bay of Islands mit ihren vielen kleinen Inseln, verträumten Buchten und langen, weissen Sandstränden, umrahmt von sanften Hügeln, liess niemanden von uns unberührt. Wir besuchten hier das Treaty House, die ehemalige Residenz des englischen Regierungsvertreters in Neuseeland.

Am 22. Tag der Reise liefen wir in Auckland ein. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt und der Besichtigung des Botanischen Gartens steuerten wir den Flughafen an.

Nach einer Zwischenlandung in Hongkong ging es zurück in die Schweiz. Der 24 Stunden dauernde Flug liess jedem von uns Zeit, die vielen tollen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und sich über die gelungene Reise mit dieser sympathischen Gruppe zu freuen.

LZ-Leserreisen

Auch kommenden Herbst führt eine der Leserreisen der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben nach «Down Under».

In Zusammenarbeit mit Lohri Reisen geht es vom 8. September bis 5. Oktober 2016 auf eine 28-tägige Leserreise nach Australien und Papua-Neuguinea. Abonnentinnen und Abonnenten der LZ profitieren von ermässigten Preisen. Informationen zu dieser sowie allen weiteren Leserreisen unter: www.abopassshop.ch

Einer der Höhepunkte des Reiseprogramms: der Uluru, das Naturwahrzeichen Australiens. (Bild: PD)

Einer der Höhepunkte des Reiseprogramms: der Uluru, das Naturwahrzeichen Australiens. (Bild: PD)

Traumhafte Fjordlandschaft: Der 15 Kilometer lange Milford Sound ist eine der Naturattraktionen Neuseelands. (Bild: PD)

Traumhafte Fjordlandschaft: Der 15 Kilometer lange Milford Sound ist eine der Naturattraktionen Neuseelands. (Bild: PD)

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