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Gute Frage: Das Spaghettiwasser vor oder nach dem Kochen salzen?

Valerie Labonté

Es stimmt: Salz im Spaghettiwasser erhöht die Siedetemperatur, und gesalzenes Wasser braucht etwas länger, bis es kocht, als ungesalzenes. Allerdings steigt der Siedepunkt von bis dahin ungesalzenem, kochendem Wasser in dem Moment, in dem Salz in den Topf gegeben wird. Bei korrekter Salzzugabe (ca. 1 TL pro Liter) handelt es sich dabei um weniger als ein Grad Celsius.

Nach den Gesetzen der Wärmelehre ist es egal, ob das ungesalzene Wasser erst kocht, dann gesalzen wird und weiter erhitzt werden muss, oder ob es gleich gesalzen zum Kochen gebracht wird. In beiden Fällen ist die gleiche Menge Energie dafür nötig.

Wer aber seine Töpfe schonen will, sollte erst nach dem Kochen salzen: «Zwar ist Edelstahl, wie auch Aluminium, durch eine ­stabile Oxidschicht vor gleichmässigem Korrosionsabtrag geschützt, jedoch kann es bei einer Schwachstelle in der Oxidschicht lokal zu einer schnell voranschreitenden Lochfrasskorrosion kommen», warnt Matthias ­Uebel, Doktorand in der Gruppe Korrosion am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. «Die Gefahr, dass Lochfrass eintritt, steigt mit steigender Temperatur und Salzkonzentration an. Bei festem Salz auf dem Topfboden liegt dort lokal die höchstmögliche Salzkonzentration vor, somit sollte so gesalzen werden, dass dies nicht eintrifft – das funktioniert bei warmem, bewegtem Wasser und langsamer Salzzugabe am ehesten.»

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