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Sportler mit Platz für die Familie

Die erfolgreiche Baureihe Octavia des tschechischen Autoherstellers Skoda hat auch einen Sportler in seiner Palette. Für mehr Dynamik steht das Kürzel RS, das nicht zu viel verspricht.
Bruno Knellwolf
Der Skoda Octavia Combi RS mit neuer Frontpartie und modifiziertem Heck. (Bild: Bruno Knellwolf)

Der Skoda Octavia Combi RS mit neuer Frontpartie und modifiziertem Heck. (Bild: Bruno Knellwolf)

Bruno Knellwolf

Die Wintertauglichkeit eines Autos wird wegen der vielen Schneefälle in diesem Winter immer wieder auf die Probe gestellt. Fahrer, die sich für einen Allrad entschieden haben, mit dem sie andere Winter mehrheitlich auf dem Trockenen gefahren sind, werden sich dieses Jahr über ihre Mehrinvestition freuen. Doch auch ein Frontantrieb kann gute Dienste leisten, wie sich beim Fahren des Skoda Octavia Combi RS zeigt. Auch frischer Schnee auf der Strasse brachten den Tschechen nicht in Schwierigkeiten und trotz kompletter, hoher Überdeckung mit Neuschnee liess sich der Skoda leicht aus den Schneebergen über dem Parkplatz befreien.

Der Skoda Octavia war auch sonst schon das erfolgreichste, will heissen, das meistverkaufte Auto im vergangenen Jahr. Den Dauerbrenner VW Golf verwies der Octavia auf den zweiten Platz. Die Palette an Octavias wird ­laufend vergrössert. Der Octavia Combi RS ist dabei ein Top­modell der Reihe, was die Testfahrt bestätigt hat. Das Kürzel RS am Heck wurde 1974 erstmals im Rennsport verwendet und zog im Jahr 2000 in die Skoda-Modellpalette ein. Bis heute hat die VW-Tochter aus Tschechien rund 200 000 RS-Modelle verkauft, davon allein rund 100 000 von der 2013 eingeführten dritten Generation des Octavia.

LED und Fernlichtassistent

Dezent sportlich ist die neuste Generation gezeichnet mit dem breiten Kühlergrill und den Voll-LED-Scheinwerfern im kristal­linen Look, die genau dorthin leuchten, wo man als Fahrer das Licht wünscht. Der Fernlicht­assistent erkennt dank einer Frontkamera andere Autos oder beleuchtete Strassen und blendet selbstständig auf oder ab. Auch die Nebelscheinwerfer nutzen LED-Technik. Die scharfe Linienführung des Kombis mit den Sporträdern lassen diesen wie ­einen schnellen Familiensportler aussehen.

So fährt sich das RS-Modell mit seinen 230 PS Leistung auch. Schon im Modus «Normal». Wird auf «Sport» gestellt, brummt der Skoda rennsportlich laut und schärft seine Sinne. Die Bremsen sind denn auch ungewöhnlich griffig. Trotz angenehm zügiger Beschleunigung hat der Skoda im Wintertest nur acht Liter Benzin verbraucht. Der leistungsfähige Motor mit einem Drehmoment von 350 Newtonmetern ist gut auf das 6-Gang-Doppelkupplungs­getriebe eingestellt, das unbemerkt immer den richtigen Gang wählt.

So fühlt man sich schon allein wegen der Motorisierung und des hervorragenden Sport-Fahrwerks, das gegenüber dem normalen Octavia um 15 Millimeter tiefer gelegt ist, in diesem Mittelklasseauto wie in einer Premiummarke.

Nicht nur deswegen, auch das Interieur und die vielen elektronischen Assistenz- und Komfortsysteme sind auf hohem Niveau. Zum Beispiel enteist sich der ­Skoda in sehr kurzer Zeit und die Klimaanlage sorgt für eine ­an­genehme Atmosphäre. Das Cockpit ist modern eingerichtet, aber ­keineswegs überladen. Das Touchscreen-Display reagiert auf Gestensteuerung, der Sound macht Freude, sei es vom Radio oder über Bluetooth vom iPhone. Die Sitze sind sehr bequem. Keyless-Go, Bluetooth gehören dazu wie ein adaptiver Tempomat, der den Abstand zum vorderen Auto hält. Der neue Blind Spot Detect verhindert mit Heck-­Radar­sensoren den Crash mit über­holenden Autos. Das System erkennt auch Querverkehr beim Rückwärts-Ausparken und warnt in drei ­Stufen bis zum automatischen Abbremsen. 590 Liter Kofferraum-Inhalt sind für einen sportlichen Kombi auch nicht schlecht.

6-Gang-DSG und modernes Navigationssystem im RS. (Bild: Bruno Knellwolf)

6-Gang-DSG und modernes Navigationssystem im RS. (Bild: Bruno Knellwolf)

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