Stressfrei durch den Weihnachtswahn: Diese sieben Tipps verhelfen zu entspannten Festtagen

Gerade an Weihnachten steigt der Stresslevel bei den meisten Menschen. Aber es ist möglich, auch dieser Tage nicht die ganze Zeit am Limit zu sein. Diese sieben Tricks sollen helfen, die Weihnachtszeit so ruhig wie möglich zu gestalten.

Eva Wenaweser
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Weihnachten sind oft mit Stress verbunden.

Weihnachten sind oft mit Stress verbunden.  

Symbolbild: PD

1. Frühzeitige Planung vermeidet Stress 

Mit einer guten Planung beugt man Stress vor.

Mit einer guten Planung beugt man Stress vor. 

Symbolbild: PD

Wie auch in allen anderen Bereichen des Lebens ist es keine gute Idee, sich unmittelbar vor Weihnachten noch mehr Arbeit zu machen. Zu dieser Zeit hat man sowieso schon genug um die Ohren und sollte daher so früh wie möglich mit der Planung beginnen. Oft hilft auch eine realistische Zeitplanung, die man gut mit einer To-Do Liste umsetzen kann. 

Wenn man zum Beispiel den Geschenkkauf bis zuletzt vor sich herschiebt, bekommt man am Ende vielleicht nicht das, was man eigentlich wollte. Ausserdem ist es hilfreich, sich das ganze Jahr über Gedanken zu Geschenken zu machen. Sie sehen im Juli ein passendes Geschenk für Weihnachten?  Kaufen Sie oder basteln Sie es bereits dann!

2. Wertschätzung statt Reichtum zeigen

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns Freude bereiten.

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns Freude bereiten. 

Symbolbild: PD

Gerade bei Geschenken hat man oft das Gefühl des Übertrumpfens. Es soll besser sein als letztes Jahr, und es soll auf jedem Fall grösser und schöner sein als das, was ich von der anderen Person bekomme. Gerade in Zeiten übermässigen Konsums ist es aber gut und recht, sich auch einmal nichts zu schenken –bevor man etwas schenkt, wofür der andere sowieso keine Verwendung hat. So betrachtet ist das schönste Geschenk sowieso die gemeinsame Zeit.

Nicht nur bei den Geschenken, auch beim Fest selbst wollen wir immer mehr. Es soll die perfekte Feier werden – auf jeden Fall besser als die letzte. Dabei geht oft der eigentliche Sinn von Weihnachten vergessen. Denn es soll ein Familienfest sein, bei dem man Zeit mit seinen Liebsten verbringen kann. Diese Zeit im Jahr muss nicht perfekter sein als der Rest des Jahres. 

3. Die Weihnachtsguetzli gemeinsam backen 

Gemeinsame Zeit kann man sich auch vor dem Geschenkeverteilen schenken. 

Beim gemeinsamen Keksebacken kann man gut Zeit zusammen verbringen.

Beim gemeinsamen Keksebacken kann man gut Zeit zusammen verbringen. 

Symbolbild: Colin Frei

Wenn der Stresslevel in der Weihnachtszeit steigt, entscheiden sich manche, die für sie sekundären Dinge wegzulassen – wie beispielsweise das Guetzlibacken. Doch wieso  nicht die Kekse mit seinen Liebsten backen? Ob das mit der Familie oder mit Freunden ist, spielt keine Rolle. Auf diese Weise verbringt man Zeit zusammen, hat gleichzeitig eine Ablenkung von allem anderen, was vielleicht noch ansteht. Und zudem hat man selbstgemachte Kekse während der Weihnachtszeit. Was will man mehr? 

4. Weg mit Handy und iPad! 

Die Weihnachtszeit für eine Zeit, frei von digitalen Geräten nutzen.

Die Weihnachtszeit für eine Zeit, frei von digitalen Geräten nutzen. 

Symbolbild: Hanspeter Schiess

Bereits das ganze Jahr sorgen unsere Handys, iPads und andere digitale Geräte dafür, dass wir Stress haben. Wir haben das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen, und am besten sollten wir innerhalb von Sekunden antworten. Zudem vergleichen wir uns die ganze Zeit mit anderen – daher kommt wahrscheinlich auch das Bild der perfekten Weihnachtsfeier.

Daher gibt es keinen besseren Zeitpunkt, sich einfach mal aus den sozialen Medien zu verabschieden, als die Weihnachtszeit. Denn jeder sollte Zeit mit seiner Familie verbringen und nicht darauf warten, dass sich irgendwelche anderen Leute melden. Diese ständige Erreichbarkeit produziert Stress. Wenn man sich diesen das Jahr über antut, ist das eine Sache, gerade zu Weihnachten kann man aber sehr gut darauf verzichten. 

5. Sich bewusst Zeit für sich nehmen

Sich eine Auszeit zu nehmen kann Wunder wirken.

Sich eine Auszeit zu nehmen kann Wunder wirken. 

Symbolbild: PD

Ein bewusstes Ausspannen kann Wunder für den Körper und den Geist wirken. Gerade wenn man nicht weiss, wie man sich Zeit für sich selbst nehmen soll, ist es umso wichtiger, genau das zu tun. Einfach ein Bad nehmen, mit Freunden einen Glühwein trinken gehen, ein Buch lesen oder sich erlauben, auszuschlafen – trotz Stress. Dieses bewusste Zeitnehmen hört sich anfangs vielleicht nach mehr Stress an. Grundsätzlich kann man jedoch besser arbeiten und mit allfälligem Stress umgehen, wenn man davor nicht schon am Ende ist. 

6. Ab an die frische Luft

Zeit an der frischen Luft ist eine Wohltat für den Körper und den Geist.

Zeit an der frischen Luft ist eine Wohltat für den Körper und den Geist. 

Symbolbild: Alexandra Wey, KEYSTONE

Wenn man sich schon Zeit für sich selbst nimmt, ist es zu empfehlen, dass man diese so oft wie möglich an der frischen Luft verbringt. Schon ein kurzer Spaziergang ist eine Wohltat, wenn man sonst den ganzen Tag drinnen verbringt. Alleine hat man die Möglichkeit, seinen Gedanken nachzuhängen. Falls man diese aber lieber mit jemandem teilen möchte, ist dies ebenfalls eine schöne Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen.

7. Prioritäten setzen und Aufgaben verteilen 

Es hilft, wenn man die Aufgaben aufteilt.

Es hilft, wenn man die Aufgaben aufteilt. 

Symbolbild: PD

Gerade unmittelbar vor Weihnachten gibt es unzählige Dinge, die man scheinbar fast gleichzeitig erledigen sollte. Wieso diese nicht einfach aufteilen? Jemand übernimmt die Dekoration im Haus und schmückt zudem den Baum, dagegen übernimmt die Dekoration draussen jemand anderes, und einer ist dann noch zuständig für das Kochen. Schliesslich kann man sich immer noch gegenseitig zur Hand gehen, wenn man mit seiner Aufgabe schneller fertig ist.

Hilfreich ist es zudem auch, wenn man Prioritäten setzt. Wenn man fast jede Woche zu einem anderen Weihnachtsessen eingeladen ist, darf man mit gutem Gewissen einmal absagen. Manches kann man schliesslich gut nach Weihnachten nachholen und sich zum Beispiel im Januar zu einem gemütlichen Abendessen treffen. 

Grundsätzlich gilt, dass es in Ordnung ist auch einmal Nein zu sagen, wenn einem die Vorbereitungen über den Kopf wachsen. Jeder hat andere persönliche Grenzen und sollte diese auch nicht überschreiten.

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Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!
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