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Heisser Make-up-Trend:
Rote Lippen, perfekt geschminkt

Nude war gestern, jetzt dürfen Lippen gerne wieder kräftig leuchten. Ein paar kleine Regeln helfen, der Kunst auf dem Mund den richtigen Twist zu verpassen.
Susanne Holz

Rote Lippen sind (wieder mal) en vogue – bei manchen Frauen sind sie sogar seit Jahren täglich Trend, man denke an Sängerin Gwen Stefani, deren knallrot ­geschminkter Mund ihr Markenzeichen ist. Rote Lippen haben ­einiges für sich: Sie sind schnell geschminkt, schneller als ein kompliziertes Augen-Make-up, sie sind ein echter Blickfang und sie stehen irgendwie jedem gut.

Jahrhundertelang galten sie allerdings als unmoralisch. Die Zürcher Stilexpertin Simone C. Styger weiss:

«Künstliches Lippenrot wurde als direktes Ticket zur Hölle angesehen. Nur Tänzerinnen und Huren bemalten sich.»

Erst nach dem 2. Weltkrieg setzte sich der Lippenstift in unseren Breitengraden so richtig durch und wurde auch für die breite Masse erschwinglich. ­Heute wird Lippenstift von rund 80 Prozent der Frauen getragen und gehört so selbstverständlich zum weiblichen Erscheinungsbild wie offene Haare oder hochhackige Schuhe – allesamt Symbole für die Weiblichkeit.

Je nach Hautunterton passt
kühles oder warmes Rot

Die Stilexpertin ist sich sicher: «Roter Lippenstift hat immer ­etwas Glamouröses und Magisches.» Jedoch nur, wenn er zum Teint passe und perfekt aufgetragen sei. Wichtig: Der Hautunterton bestimmt, ob man eher kühle Rottöne (mit blauem Unterton) oder warme Rottöne (mit orangenem Unterton) tragen kann. Zu blasser Haut wie der von Schauspielerin Emma Stone leuchten Lippen mit blaustichigen Kirschtönen besonders schön. Ein goldener Teint, wie der von Sängerin Gwen Stefani, verträgt hingegen gut und gern ein sattes Knallrot.

Regel Nummer eins beim Schminken roter Lippen: Hat man sich entschieden, den Fokus auf den Mund zu legen, darf der Rest des Make-ups getrost dezent und in gedeckten Farben gehalten sein. Ob Smokey Eyes oder nur Wimperntusche, neutrale Farben wie Schwarz, Grau oder Dunkelbraun sind hier die bessere Wahl. Der Grundsatz, Augen oder Lippen zu betonen, gilt laut Simone C. Styger auf jeden Fall noch immer, möchte man einen klassischen Auftritt hinlegen.

Regel Nummer zwei beim Lippenrot: Nicht zu dick auftragen. Je stärker die Farbe, so die Stilexpertin, desto vorsichtiger sollte man beim Auftragen sein: «Rote Lippen verzeihen keinen Ausrutscher und kein Gehetze.»

Man bereite seine Lippen am besten mit einem Peeling oder einer Zahnbürste vor, um raue Stellen und Hautschüppchen zu entfernen. Anschliessend konturiere frau ihre Lippen sorgfältig mit einem Lipliner, der maximal eine Nuance dunkler als der Lippenstift sein sollte. Wünsche man sich mehr Lippenvolumen, dürfe man gerne knapp ausserhalb der Lippe nachzeichnen.

Anschliessend lässt sich der Lippenstift am genauesten mit einem Lippenpinsel auftragen. Für volle Lippen wählt man den Stift eine Nuance heller oder mit viel Glanz. Extratipp: «Benützt man keinen ‹kussechten› Lippenstift, füllt man die Lippen am besten komplett mit Lipliner aus – so hält die Farbe länger.» Um die Lippen zu versiegeln, bietet der Kosmetikmarkt heute zudem spezielle Produkte an. Zuletzt erinnert Simone C. Styger noch ­daran:

«Suche dir jemanden, der deinen Lippenstift ruiniert, und nicht deine Wimperntusche.»

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