Von portugiesischen Seefahrern entdeckt

Stefanie Geske
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  • Lage: Die Kapverdischen Inseln, auch kurz Kapverden genannt, sind ein Inselstaat vulkanischen Ursprungs. Sie liegen etwa 450 km westlich der afrikanischen Küste und 1500 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln. Geografisch sind sie dem afrikanischen Kontinent zugewandt, kulturell portugiesisch geprägt. Die Inselgruppe wurde 1445 von portugiesischen Seefahrern entdeckt und besteht aus neun bewohnten und mehreren unbewohnten Inseln. Sie zählt etwa 520 000 Einwohner und hat eine Fläche von 4033 km2 – zehnmal weniger als die Schweiz.
  • Anreise: Die Fluggesellschaft TAP Portugal fliegt täglich ab Zürich und Genf via Lissabon auf die Kapverden. www.flytap.com
  • Visum: Für Schweizer Staatsangehörige ist am 1. Januar 2019 die Visumspflicht für Reisen bis zu 30 Tagen aufgehoben worden. Reisen müssen jedoch im Voraus registriert werden. www.ease.gov.cv Für Reisen von über 30 Tagen Dauer ist für die Einreise ein Visum nötig.
  • Währung: Landeswährung ist der Kapverdische Escudo (ECV). Geldumtausch ist nur auf den Kapverden möglich. Für die Reisekasse empfiehlt sich ein Mix aus Bargeld, Visa-Karte mit Geheimnummer und Eurochecks – wobei zum Teil hohe Gebühren anfallen können.
  • Klima/beste Reisezeit: Es scheint ganzjährig die Sonne. Am kältesten ist es im Februar mit 20 bis 25 Grad und am heissesten wird es im September, wenn die Temperaturen auf 32 Grad steigen können. Regen fällt auf den Inseln, wenn überhaupt, nur in höheren Lagen und zwischen August und Oktober zur Regenzeit. Die Wassertemperaturen hingegen sind ganzjährig angenehm und liegen zwischen 22 und 27 Grad.
  • Unterkunft: In den Städten Mindelo und Praia sowie auf den Badeinseln Sal und Boa Vista gibt es Hotels der gehobenen Kategorie. Auf den anderen Inseln sollte man nicht unbedingt europäische Standards erwarten.
  • Sprache und Bevölkerung: Auf den Kapverdischen Inseln gilt Portugiesisch als Amtssprache. Die Sprache der Einheimischen ist das «Criolu» – eine Mischung aus Portugiesisch und einzelnen Vokabeln aus afrikanischen Sprachen und dem Französischen. In den meisten Ferienorten und Unterkünften wird aber auch Englisch oder Französisch gesprochen. Die Bevölkerung besteht zu 90 Prozent aus einer Mischung aus ehemaligen Sklaven aus Afrika und portugiesischen Gutsherren und Seefahrern.
  • Wichtig: Für Wanderreisen wird ein Guide empfohlen. Dieser kann kostengünstig über das Reisebüro gebucht werden.
  • Veranstalter: Amin Travel Zürich ist spezialisiert auf individuell zugeschnittene Reisen auf die Kapverden. (stg)
  • Mehr Infos unter: www.amin-travel.ch