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VW geht mit dem Golf GTI an die Grenzen

Mit 310 PS (228 kW) ist der Golf GTI Clubsport S der stärkste GTI aller Zeiten. 50 Stück davon werden in der Schweiz verkauft.
Ist aus Gewichtsgründen nur als Zweisitzer und nur mit Handschaltung lieferbar: der Golf GTI Clubsport S. (Bild Werk)

Ist aus Gewichtsgründen nur als Zweisitzer und nur mit Handschaltung lieferbar: der Golf GTI Clubsport S. (Bild Werk)

Der Golf GTI Clubsport S pfeilt über die Start-Ziel-Linie der «Grünen Hölle». Am Sportlenkrad des stärksten Golf GTI aller Zeiten hat der deutsche Rennfahrer Benny Leuchter (28) gerade den bisherigen Rundenrekord für frontgetriebene Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife pulverisiert. Künftig gilt es für alle Wettbewerber, Leuchters Zeit im GTI zu schlagen: 7:49,21 Minuten. Der neue Sportwagen entstand auf der Basis des zum 40. GTI-Geburtstag entwickelten Golf GTI Clubsport. Schon der verwischt mit seinen 265 PS (195 kW), per Boostfunktion temporär 290 PS (213 kW), sowie einer in weiten Bereichen völlig neu entwickelten Aerodynamik und den entsprechenden Antriebswerten die Grenzen zwischen Serien- und Rennsportfahrzeugen.

Neue Krone aufgesetzt

Mit dem als Weltpremiere auf dem GTI-Treffen am Wörthersee (4. bis 7. Mai 2016) präsentierten Golf GTI Clubsport S setzt Volkswagen der legendären Modellreihe jetzt die neue Krone auf: Dank permanent abrufbaren 310 PS und 380 Nm Drehmoment (zwischen 1700 und 5300 U/min) erreicht das Auto einen Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h von 5,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h. Ein auf 1360 kg gesenktes EU-Leergewicht – inklusive Fahrer und Gepäck – zeichnet das neue Golf-Flaggschiff aus. Doch erst die Nordschleifen-Rekordzeit macht deutlich, wie schnell dieser (Renn-)Wagen überhaupt ist.

«Ein gigantisches Potenzial»

Die Idee für den Golf GTI Clubsport S entstand, als die für den «normalen» GTI zuständige Mannschaft bei Volkswagen auf der Rennstrecke die finale Version des aktuellen Golf GTI Performance testete. «Uns allen war klar, dass dieser GTI ein gigantisches Potenzial hat», so der Leiter der Fahrwerksabstimmung, Karsten Schebsdat. Der Ingenieur weiter: «Und deshalb beschlossen wir, das Maximum an Dynamik aus diesem Wagen herauszuholen. In einem kleinen Team. Von unten nach oben wurde er durch die Instanzen getragen. Ganz ähnlich, wie es damals auch bei der Entstehung des ersten Golf GTI der Fall war.» Neben der bereits dargestellten Gewichtsreduzierung und der Leistungssteigerung sind zwei Dinge elementar wichtig, um einen wirklich schnellen Wagen zu konstruieren: eine optimale Aerodynamik und ein herausragendes Fahrwerk. Beides zeichnet den neuen Golf GTI Clubsport S aus. Gesetzt ist die Produktion von 400 Exemplaren als weltweite Auflage. 50 Stück davon werden in der Schweiz ausgeliefert. Aus Gewichtsgründen wird es immer ein handgeschalteter Zweitürer sein. Den 380 Nm starken Golf GTI Clubsport S gibt es aus Gewichtsgründen nur als Zweisitzer und nur mit Handschaltung. Zum Preis wurden bisher noch keine Angaben gemacht.

PD/jl

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