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VW GOLF: Wenn der Pöstler zweimal klingelt

Bei der ersten Überarbeitung des Golf VII hat VW an Details gefeilt und das Auto technisch deutlich aufgerüstet. Neu lassen sich gewisse Funktionen mit Gesten steuern.
Michael Baumann
Vier Jahre nach seiner Lancierung hat die siebte Golfgeneration ein umfassendes ­Update erhalten.Bild: PD

Vier Jahre nach seiner Lancierung hat die siebte Golfgeneration ein umfassendes ­Update erhalten.Bild: PD

Diamant Seit mehr als 40 Jahren wird der VW Golf gebaut, mittlerweile in der siebten Generation, insgesamt wurden weltweit über 33 Millionen Stück davon verkauft. Kein Wunder, dass VW sein wichtigstes und erfolgreichstes Modell hegt und pflegt wie einen Diamanten, und zwar nicht nur jeweils, wenn eine neue Generation ansteht. Nein, bei VW wird permanent am Golf gearbeitet, um ihn zu verbessern. Evolution statt Revolution lautet dabei das Credo.

Update mit zehn Punkten

VW hat das aktuelle Modell, das vor vier Jahren lanciert worden ist, gründlich überarbeitet. Das Update umfasst insgesamt zehn Punkte, angefangen beim Design. An der Front, besonders an der Stossstange und am Kühlergrill, sowie an der Grafik der Rückleuchten wurde Hand angelegt. Zudem wird der überarbeitete Golf mit LED- statt wie bisher mit Xenon-Scheinwerfern bestückt. Betroffen ist auch das Infotainmentsystem. Dieses ist mit Tasten am Lenkrad oder in der Mittelkonsole bedienbar, mit Sprachbefehlen, Berührungen des Bildschirms – oder neu mit Gesten. Eine angedeutete Wischbewegung vor dem Display genügt, um zwischen einzelnen Menüs zu wechseln oder den Radiosender zu wechseln. Dreh- und Druckknöpfe sucht man vergebens. Der Golf kann aber auch einen Dienst erfüllen, wenn er nur vor dem Haus steht und der Besitzer unterwegs oder im Büro ist: Klingelt der Pöstler und will ein Paket ausliefern, kann man mit dem System «Door Bird» über das Smartphone ein Autofenster öffnen und die Anweisung geben, die Lieferung im Innenraum zu deponieren.

Teilautonomes Fahren

Auch im Verkehr unterstützt der VW Golf den Lenker immer mehr mit Sicherheits- und Assistenzsystemen. Das Fahrzeug erkennt mit der nun hinter dem Markenemblem angebrachten Frontkamera nicht nur vorausfahrende Autos, sondern neu auch Fussgänger, die sich zur linken und zur rechten Seite in einem Winkel von bis zu 90 Grad befinden. Gerät man mit dem Golf in einen Stau, ist teilautomatisiertes Fahren möglich. Das Auto hält dann selber die Spur sowie den Abstand und regelt die Geschwindigkeit – bis zu 60 km/h.

Unter den Motoren fällt das 1,5-Liter-4-Zylinder-Turboaggregat auf, das die 1,4-Liter-Versionen ablöst, aber erst später im Jahr lanciert wird. Dieser Motor mit 150 PS und Zylinderabschaltung machte bei ersten Testfahrten einen sehr spritzigen und agilen Eindruck. Zusammen mit dem neuen 7-Gang-DSG-Getriebe (statt wie bisher 6 Gänge) harmoniert das Aggregat gut. Den gleichen Motor wird es auch mit 130 PS geben, der sich selber abschaltet, wenn man Gas wegnimmt, und ohne Reibung weiterfährt – eine Technik, die sonst bis jetzt nur bei Hybridautos verwendet wird.

Michael Baumann

Hinweis
Infos unter www.vw.ch.

Voll digitalisiertes Cockpit

Beim für alle VW-Golf-Modelle optional erhältlichen Active Info Display handelt es sich um ein voll digitalisiertes Kombiinstrument mit vielen interaktiven Funktionen. Die Anzeigen werden auf dem 12,3 Zoll grossen Farbbildschirm rein virtuell über eine Software dargestellt. Die Navigationsdaten können in 2-D oder 3-D angezeigt werden. Je nach gewähltem Profil – «Classic», «Verbrauch & Reichweite», «Effizienz», «Leistung & Fahrassistenz» und «Navigation» – werden andere Informationen ins Bild gerückt. Beim Profil «Navigation» zum Beispiel verschieben sich der Tacho und der Drehzahlmesser an den Rand, damit die Karte in der Mitte mehr Raum hat. Zudem lassen sich auch Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover im Active Info Display abbilden. Im Golf GTI wird das charakteristische Rot als Kontrastfarbe eingesetzt. (mbm.)

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