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Warum sich feuchte Kälte so kalt anfühlt

Für uns Menschen sind 0 °C nicht immer gleich 0 °C.
Henrike Berkefeld

Ganz egal ob trockenes oder feuchtes Wetter: 0 °C sind 0°C. Aber wir Menschen sind nun mal keine Thermometer, die objektiv die Aussentemperatur wahrnehmen können. Wir frieren bei feuchtem Novemberwetter weit eher als an einem sonnigen Januartag, obwohl die Temperatur identisch ist.

Grund: Wir haben zwar Nervenendigungen in der Haut, die die Temperatur bestimmen können, aber unser Wärmeempfinden und damit die Gefühlte Temperatur, wie Meteorlogen sie nennen, hängt noch von anderen Umständen ab. Hanns Ulrich Kümmerle vom Deutschen Wetterdienst erklärt: «Bei einem hohen Wassergehalt der Luft, leitet die Luft die Wärme besser. Weil mehr Wärme abtransportiert wird, empfinden wir kalte feuchte Luft also als kälter.»

Das kann durch Wind noch verstärkt werden: «Er sorgt ebenfalls für einen hohen Wärmeabtransport. Deshalb nehmen wir Wind insbesondere im Winter als kalt wahr», so Kümmerle. Dagegen wirkt nur die Sonne: «Die Sonnenstrahlen erwärmen unsere Haut. Folglich empfinden wir es in der Sonne wärmer als im Schatten, obwohl objektiv die gleiche Temperatur herrscht.»

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