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Gute Frage: Warum kommt uns kaltes Wasser im See schwerer vor?

Susanne Holz

In diesen Spätsommertagen ­begegnen Wasserratten einem vertrauten Phänomen: Sobald das Wasser kälter ist, scheint man beim Schwimmen auf grösseren Widerstand zu stossen. Hat man noch im warmen See im August ganz leicht seine Schwimmzüge getätigt, scheint das Schwimmen im September schon wieder mehr Kraft zu kosten. Woran das liegt? Marc Achermann, Physikprofessor an der Hochschule Luzern, Abteilung Technik & Architektur, hat darauf eine Antwort.

«Die Dichte von Wasser ist ­geringfügig grösser bei tieferen Temperaturen, jedoch ist dieser Effekt kaum spürbar (Dichte­erhöhung um 0,2% von 25 °C auf 15 °C). Die Viskosität wird auch grösser bei tieferen Temperaturen, und zwar um 25% von 25 °C auf 15 °C, wodurch das Wasser leicht zähflüssiger wird.

Der grösste Effekt ist jedoch nicht physikalischer, sondern physiologischer Natur. Die Durchblutung der Muskeln hängt von der Temperatur ab und nimmt stark bei tieferen Temperaturen ab. Eine schlechtere Durchblutung der Muskeln reduziert deren Funktionsfähigkeit: Wasser ändert sich nicht wesentlich bei tieferen Temperaturen, sondern die Funktionsfähigkeit des Körpers.

Da Wasser den Körper schneller abkühlt als Luft, ist dieser Effekt beim Schwimmen in kaltem Wasser spürbar und beim Joggen in der Kälte weniger.»

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