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Weniger Vögel in Schweizer Gärten

Schweizerinnen und Schweizer haben die Vögel in ihren Gärten gezählt. Jahr für Jahr werden es weniger.
Bruno Knellwolf

Vogelschutz  «Stunde der Gartenvögel» wird das Citizen-Science-Projekt des Schweizer Vogelschutzes genannt. Jedes Jahr wird Anfang Mai die Bevölkerung aufgerufen, die Vögel im Garten zu zählen. Aus 1159 Schweizer Gärten trafen Meldungen bei der Fachstelle ein. Gezählt wurden 35399 Vögel und 127 Arten. Tönt gut, doch zeigen die aktuellen Zahlen, dass die Bestände seit der ersten Zählung 2015 kontinuierlich zurückgehen. Waren es 2015 noch 11,6 Arten pro Garten, ist der Wert bis heute auf 10,4 Arten gesunken. Die Zahl der gezählten Vögel pro Garten sank von 36 auf 30,5. Kein gutes Zeichen für die Vogelwelt, denn in Gärten und Pärken leben mehr Vögel als im Landwirtschaftsland. Sieht es dort schon schlecht aus, schwinden jetzt also auch die Bestände von Girlitz, Gartenrotschwanz und Grauschnäpper im Siedlungsraum. Selbst einst sehr häufige Arten wie der Haussperling und der Star werden seltener.

In neun von zehn Schweizer Gärten singt eine Amsel wie die Zählung von BirdLife Schweiz zeigt, ist die Amsel der am häufigsten beobachtete Vogel.

In neun von zehn Schweizer Gärten singt eine Amsel wie die Zählung von BirdLife Schweiz zeigt, ist die Amsel der am häufigsten beobachtete Vogel.

Die am häufigsten gezählte Art ist die Amsel vor der Kohlmeise. Am meisten Vögel hat es in Gärten ohne exotische Pflanzen und mit natürlichen Elementen: Blumenwiesen, alten Bäumen, Asthaufen und Wasserstellen. Auch Nistkästen helfen unseren Vögeln.

Top Five der gezählten Vögel

Die Amsel ist erneut in fast allen Gärten anzutreffen, nämlich in 90%. Als nächste folgen Kohlmeise (74%), Haussperling (70%), Elster (58%) und Hausrotschwanz (53%). 2015 kamen all diese Arten noch in deutlich mehr Gärten vor (82, 80, 65 bzw. 63%). Auch in diesen Zahlen zeigt sich also ein Rückgang.

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