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Wieder über 300000 Autos verkauft

Bruno Knellwolf
Die Autoverkäufe in der Schweiz sind im Mai zwar zurückgegangen. Der Autohandel ist dennoch zufrieden. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/AP/KEITH SRAKOCIC)

Die Autoverkäufe in der Schweiz sind im Mai zwar zurückgegangen. Der Autohandel ist dennoch zufrieden. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/AP/KEITH SRAKOCIC)

Neuzulassungen 2017 war ein gutes Jahr für die Autoindustrie in der Schweiz, wie die Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure «Auto Schweiz» meldet. Bereits zum siebten Mal in Folge wurden im vergangenen Jahr mehr als 300000 Fahrzeuge verkauft – genau genommen sind es diesmal 314028 Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das ist zwar ein Prozent weniger als 2016, die Erwartungen an das Autojahr 2017 seien aber trotz dem Minus von 3290 Personenwagen mehr als erfüllt worden, schreibt Auto Schweiz.

Gerade der Dezember war ein guter Verkaufsmonat, der viertbeste seit der Jahrtausendwende. Kein Rekord, einen solchen konnten die Autohändler aber anderweitig verbuchen: Erstmals wurden in einem Monat mehr Fahrzeuge mit Allradantrieb verkauft als ohne. Der 4×4-Anteil lag im Dezember 2017 bei 53,2 Prozent.

Die Schweiz ist ein Allrad-Land, was sich auch über das Jahr schon zeigte: Gesamt wurden 47,5 Prozent der Autos mit Allrad verkauft. 2015 war der 4×4-Anteil noch bei 40,4 Prozent gelegen. Beliebt sind zudem Autos mit Benzinmotor. 58,4 Prozent aller Neufahrzeuge waren 2017 mit einem Otto-Motor ausgerüstet, ein Plus von 2,3 Prozentpunkten zum Vorjahr. Leicht zurückgegangen ist der Anteil an Dieselfahrzeugen, der Anteil ist mit ­ 36 Prozent aber immer noch recht hoch trotz dem Manipulationsskandal.

Elektroautos immer noch im tiefen Bereich

Stark zugelegt haben Elektroautos und zwar um 44,9 Prozent. Das ist zwar eine markante Steigerung, doch der Schein trügt, wie der Blick auf die nackten Verkaufszahlen zeigt. Nur etwa 1,5 Prozent der verkauften Fahrzeuge sind elektrisch, rund 5000. Rechnet man die Hybrid-Autos dazu, von denen 16,9 Prozent mehr verkauft worden sind, liegt der Marktanteil bei den alternativen Antrieben immerhin bei 5,6 Prozent, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die meistverkaufte Marke bleibt Volkswagen, zum 17. Mal in Serie. Allerdings hat die Nummer 1 der Schweiz rund 6000 Autos weniger verkauft als im Vorjahr. Das meistverkaufte Auto ist seit vielen Jahren erstmals nicht mehr der VW Golf. Der Seriensieger wurde vom Skoda Octavia auf den zweiten Platz verdrängt.

Bruno Knellwolf

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