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Mads Mikkelsen: Dieser Mann ist zu schade für die Werbung

Der Däne hat als Bond-Bösewicht und Kannibale Hannibal Karriere gemacht. Trotzdem dreht er lieber nette Werbespots als schlechte Filme.
Melissa Müller

Ausnahmeschauspieler Mads Mikkelsen ist kein Strahlemann à la George Clooney. Der Däne wirkt kühl und unnahbar, setzt sein Lächeln sparsam ein. Spätestens seit seinen Rollen als Bond-Bösewicht und als Kannibale Hannibal umweht ihn eine Aura des Gefährlichen. Verschiedene Marken buhlen um den Skandinavier. Und Mikkelsen gibt sein kantiges Gesicht her: Für eine Biermarke, eine dänische Möbelkette und italienische Designerlampen. Er modelte auch schon für H&M und Marc O'Polo, obschon er sich «nicht die Bohne» für Mode interessiere.

«Lieber ein netter Werbespot als ein mieser Film, für den ich mich hinterher schämen muss», sagt der 52-jährige Ex-Tänzer. «So erkaufe ich mir die Freiheit, monatelang zu Hause bei meinen zwei Kindern bleiben zu können.» Er gehöre nicht zu den Darstellern, die ihre Filmfiguren abends mit nach Hause schleppen und darauf bestehen, dass ihre Kinder sie mit ihrem Rollennamen ansprechen. Auch langwierige Recherchen für seine Rollen erspare er sich. In seinem nächsten Film «Arctic» mimt er einen Überlebenden nach einem Flugzeugabsturz in der Eiswüste. Dann ist der Mann mit den hohen Wangenknochen endlich wieder da zu sehen, wo er hingehört: auf der Kino­leinwand.

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