ZUWACHS: Ein Karoq für Skoda

Skoda ist im Wachstumsmarkt der kompakten SUV-Modelle angekommen. Mit dem Karoq, dem kleinen Bruder des Kodiaq.

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Moderne dynamische SUV-Formensprache beim Skoda Karoq.

Moderne dynamische SUV-Formensprache beim Skoda Karoq.

Markteinführung Auf die Frage, wie viele Einheiten des Karoq die Amag zuhanden des Schweizer Marktes bekommen werde, meinte Skoda-Markenchef Markus Kohler mit einem Gesichtsausdruck wie ein auf Streicheleinheiten hoffender Bernhardinerhund: «Viel zu wenige ...» Damit ist angedeutet, dass das jüngste Mitglied der Skoda-Familie «en glongnigi Sach esch». Bei der Vorstellung in Stockholm (Museum Artipelag) herrschte denn auch eine fast schon euphorische Stimmung, und das nicht nur bei den Machern aus Tschechien, auch die Weltpresse nahm den Karoq begeistert auf.

Die Gründe sind vielfältig: Im Unterschied zum Kodiaq gefällt der Karoq auf den ersten Blick. Das Aussendesign kommt aus einem Guss, es wirkt stimmig und hat mit den kristallenen LED-Leuchten in Trapezform echte Eye­catcher, hinten wie vorne. Im Innenraum dominiert Nüchternheit mit dieser in Autos aus dem Hause Volkswagen nicht selten anzutreffenden teutonischen Charmenote. Das nach dem eigenen Gusto programmierbare digitalisierte Instrumentenpanel trägt viel zur funktionalen Nüchternheit bei, aber auch der Verzicht auf Firlefanz der Sorte «unnütz». Skoda setzt auch im Karoq lieber auf die «Simply-Clever»-Ausstattungsstrategie und meint damit den Regenschirm in der Türleiste, die Taschenlampe im Kofferraum oder die vielen Stau- sowie Ablagefächer. Auch das virtuelle Pedal zum berührungslosen Öffnen der Heckklappe gehört in diese Kategorie. Der Kofferraum hat ein Volumen von 521 Litern. Bei umgeklappter Sitzbank sind es 1630 Liter. Sind die Sitze komplett ausgebaut, was möglich ist, wird der Karoq mit einem maximalen Laderaumvolumen von 1810 Litern zum Kleintransporter.

Frei surfen mit Handy und Tablets

Auf der technischen Ebene spielt der Skoda Karoq die Karte «Connected» aus. Immer und überall online, so wird das Auto betont angepriesen. Vernetzt zum Beispiel mit dem eigenen Handy, über das sich vieles konfigurieren und (fern-)steuern lässt. Systeme, die dem Aspekt Dateninformation, Komfort und Sicherheit zugeordnet sind. Frei surfen mit Handy und Tablets ist im Skoda Karoq auch möglich. Der Karoq wird mit vier Motorvarianten angeboten – zwei Benziner und zwei Diesel. Die Hubraumgrössen betragen 1,0, 1,5 und 2,0 Liter, die Leistungsspanne reicht von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS). Alle Aggregate sind turboaufgeladene Direkteinspritzer. Sie verfügen über Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung.

Mit Ausnahme des kraftvollsten Diesels können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-DSG bestellt werden. Den 2,0 TDI mit 140 kW (190 PS) gibt es serienmässig mit dem 4×4-Antrieb und dem 7-Gang-DSG. Der neue 1,5 TSI bietet eine Zylinderabschaltung. Auf Wunsch stehen ab der Ausstattungslinie Ambition eine Fahrprofilauswahl mit den Modi Normal, Sport, Eco, Individual und Snow (4x4) zur Verfügung. Der Offroad-Mode beim Allradler verbessert die Fahreigenschaften abseits befestigter Strassen zusätzlich.

Die Markteinführung startet Ende November. Die Preise für die Schweiz sind noch nicht definiert. Sie liegen im Bereich des Yeti. (jl.)

Hinweis

Infos unter www.skoda.ch.