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2. Brugger Klavier-Förderpreis Frieda Vogt

Marcel Siegrist
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Zum zweiten Mal fand am letzten Samstag in der Musikschule Brugg der Brugger Klavier-Förderpreis Frieda Vogt statt. Alle fünf Aargauer Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Jahrgang 2003 bis 2008) gaben Werke von Bach, Mozart, Chopin, Beethoven und anderen Meistern zum Besten.

Im Gedenken an Frieda Vogt (gest. 2014) wurde vor drei Jahren der Brugger Klavier-Förderpreis Frieda Vogt ins Leben gerufen. Der Ehemann von Frieda Vogt, Hans Rudolf Vogt, er ist inzwischen ebenfalls verstorben, vermachte den Steinway B 211 Flügel seiner verstorbenen Frau vor drei Jahren der Musikschule Brugg. Verbunden wurde die Schenkung mit einem Wettbewerb, der am letzten Samstag zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Der Förderverein Musikschule Brugg (FMB) organisierte diesen Wettbewerb, zusammen mit der Musikschulleitung Brugg, zum zweiten Mal. Der Förderpreis wird jedes zweite Jahr, insgesamt zehn Mal durchgeführt.

Der Wettbewerb richtet sich an die talentiertesten Nachwuchspianistinnen und -Pianisten aus dem Kanton Aargau, welche die Volksschule besuchen und an einer Aargauischen Musikschule Klavierunterricht nehmen. Jung, dynamisch und mit viel Leidenschaft, Können und Musikalität brachten die fünf Teilnehmenden den 50-jährigen Flügel von Frieda Vogt zum Klingen. Sie meisterten ihr aus Pflicht- und Wahlstücken bestehendes Programm mit Bravour. Mucksmäuschenstill war das Publikum und lauschte den wunderbaren Klängen, welche die Teilnehmenden aus dem Flügel hervorzauberten.

Der Musikschulleiter Jürg Moser betonte bei der Preisverleihung, dass es nicht selbstverständlich sei, dass so junge Musiker schon vor Jury und Zuhörer bestehen können, dass alle ihren Auftritt hervorragend gemeistert hätten und dass auch für diejenigen, welche keinen Preis erspielten, die Erfahrung und das Mitmachen mehr gelte, als ein Preis selber. So können die ganz jungen Solisten in zwei Jahren wieder teilnehmen und haben eine neue Chance ganz nach vorne zu kommen.

Die beiden Juroren Beata Wetli und Jürg Lüthy freuten sich über die tollen Leistungen der jungen Künstler und betonten, dass sie schon nach Reglement bewerten würden, dass aber auch das Engagement, die Freude, das Gespür, die Innigkeit mit dem Instrument benotet werde. Beata Wetli und Jürg Lüthy standen den Vorspielenden nach der Rangverkündigung und Auszeichnung für eine Rückmeldung zur Verfügung.

Den dritten Rang erspielte sich Lara Eichenberger aus Birr. Jan Müller aus Oberentfelden platzierte sich auf dem zweiten Rang. Die erstplatzierte Valentina Barrera aus Büttikon versetzte sich und auch das Publikum in eine andere Welt.

Wir werden sicherlich den einen oder anderen Teilnehmenden in zwei Jahren beim nächsten Brugger Klavier-Förderpreis Frieda Vogt wieder hören und über die weiteren Fortschritte staunen.

Daniela Koth / Jürg Moser Musikschule Brugg