Leserbeitrag
32. Fricktalerreise ins Salzkammergut

57 Reisende erlebten sehr schöne Tage

Marcel Siegrist
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57 Reisenden war die Freude anzusehen als sie den Doppelstöckercar von Eurobus AG zur 32.igsten Fricktalerreise bestiegen. Bei gutem Wetter chauffierte Beni Hagg uns Richtung Ostschweiz, wo wir in Thal im Hotel Schiff-Buriet für Kaffee und Gipfel anlegten. Die Reise führte weiter durchs Vorarlberg, über den Arlberg Richtung Innsbruck bis nach Wattens, dem Hauptort der Swarovski-Kristallwerke. Nach dem Mittagessen begaben wir uns in die Glitzerwelt der Kristalle. Die Herstellung der Kristallkunstwerke war eindrücklich.

Die Fahrt mit seinen vielfältigen Landschaftsbilder über Jenbach, Rosenheim, dem Chiemsee entlang nach Salzburg und direkt weiter an unseren Unterkunftsort, Mondsee. war zum geniessen. Nachdem wir unser Schlosshotel „Mondsee" erreicht, die Zimmer bezogen und uns frisch gemacht hatten, wurden wir vom Hoteldirekter mit seiner Gattin, zum Begrüssungsapéro empfangen. Dabei liess er uns viel über die Geschichte des ehemaligen Benediktinerklosters erfahren. Es war interessant, welch bewegte Geschichte das ursprüngliche Kloster hatte und wie es durch die Wirren der Reformation kam. Das anschliessende Nachtessen war sehr fein zubereitet und wurde durch sehr freundliches Personal serviert.

Gut ausgeschlafen trafen wir uns am zweiten Tag am Frühstücksbuffet und machten uns dann auf die Fahrt nach Salzburg. Die Stadtführung in Salzburg bei idealem Wetter war sehr interessant. Die Musikstadt bot so vieles. Insbesondere waren die Geburts- und Wohnhäuser der Familie Mozart zu sehen. Auch die heutigen grossen, teils in die Felsen des Mönchsberges gebauten Musikhäuser, die insgesamt für über 5'000 Menschen Platz bieten, erstaunte. Nicht zu übersehen sind die Festung Hohensalzburg aus dem 11. Jahrhundert und der Mönchsberg mit seinen Burgen und Schlösser. Auch die Aufenthalte in den zahlreichen Kirchen und Domen in der Altstadt war gigantisch.

In Golling war am Nachmittag eine Kutschenfahrt angesagt. Wir durchfuhren das traumhaft schöne Bluntautal und die Einkehr in den beiden Gasthöfen „Bärenwirt" und „Göllhof" ist einfach ein Muss. Die Rückfahrt nach Mondsee, das erneut feine Nachtessen, der Nachtspaziergang dem See entlang und der Schlummertrunk rundete einen tollen Tag ab.

Am Samstagmorgen nach dem Morgenessen ging die Reise dem Mondsee und dem Atternsee entlang an unser erstes Ziel, die Keramiksstadt Gmunden. Dort liessen wir das Glockenspiel in unsere Ohren dringen und danach war „frei". Stadtbummel, Kirchenbesuche, der Töpfermarkt und die Strandcafés waren die begehrten und besuchten Punkte der Reiseteilnehmer. Die anschliessende Schifffahrt auf dem Traunsee wurde durch die beiden schwyzerörgelispielenden Hans Rohrer und Mary Schreiber, mit urchigen Klängen begleitet. Nach einer Stunde legten wir in Ebensee, auf der anderen Seite des See's, an. In diesem schönen Ort machten wir es uns in verschiedenen Gartenrestaurant gemütlich und stillten Hunger und Durst.

Die anschliessende Fahrt führte uns durch das Wiesenthal an den Atternsee und zurück an den Mondsee. Die 4 Seen in dieser Region - Mondsee, Traunsee, Atternsee und Wolfgangsee sind alle wunderbar in die Hügel- und Berglandschaft des Salzkammergutes eingebettet.

Abends war der Galaabend und dabei wartete ein feines, rustikales Spezialitätenbuffet auf uns. Eine Folkloregruppe mit Musikanten begleitete uns durch den Abend. Ein Abend, der unsere Lachmuskeln strapazierte und uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schon bald war unser Heimreisetag angebrochen. Noch einmal sich am Frühstücksbuffet stärken und dann ging es los Richtung Heimat. Die Reise führte wider an Salzburg vorbei und erlaubte uns ein letzter Blick auf die Festung Hohensalzburg, hoch über der Stadt. Die Fahrt führte bei schönem Wetter wieder an den Chiemsee, weiter an Rosenheim, München, Landsberg und Memmingen vorbei bis nach Illerbeuren. In Illerbeuren, ähnlich Ballenberg, machten wir den Mittagshalt.

Inzwischen waren die Temperaturen fast schon hochsommerlich geworden und die Fahrt mit den gutgelaunten Gästen ging weiter über Memmingen, Bregenz, durch den Pfändertunnel zurück auf Schweizerboden. Der Zvierihalt erfolgte in der Autobahnraststätte „Thurau". Alle waren froh, nochmals die Beine zu vertrampen, bevor wir dann den letzten Teil der Reise antraten. Diese Zeit wurde auch benutzt, die letzten Gedanken auszutauschen, zu danken und adieu zu sagen.

In Windisch, dem Heimatbahnhof von EUROBUS Knecht AG, verabschiedeten sich die ersten Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmer, bevor die restlichen Reiseteilnehmer an ihre Einstiegsorte zurückgefahren wurden.

Alle waren glücklich, zufrieden und sich einig, einmal mehr eine sehr schöne Fricktalerreise miterlebt zu haben. Eine Reise bei idealem Wetter und mit viel Geselligkeit. Eine Reise auch, wo speziell Rücksicht genommen werden kann auf die verschiedenen Bedürfnisse der Teilnehmenden. Das sind Tatsachen, welche die Fricktalerreise für viele zu einem jährlich Highlight werden lassen.

Besonders auch deshalb freuen sich viele bereits wieder auf das nächste Jahr, wenn wir an Auffahrt zur 33. Fricktalerreise aufbrechen.