Leserbeitrag

Anita Fetz: Jetzt muss Ueli Maurer

Rudolf Dürig
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Auch ich habe Mühe mit dem Abstimmungsresultat der Masseneinwanderungsinitiative. Aber was sich Frau Fetz in ihrem Artikel erlaubt ist eine Frechheit. Sie verhöhnt die Mehrheit der Schweizer als Ballenberg-Schweizer und will die Ja-Kantone finanziell über den Finanzausgleich und wirtschaftlich mit kleineren Ausländer Kontigenten bestrafen. Dieses Demokratieverständnis einer gewählten Volksvertreterin ist verwerflich. Tatsache ist: die Abstimmung war auch ein Protest-Ja gegen die jahrelange Ignoranz von solchen PolitikerInnen und vom Bundesrat gegenüber dem Willen des Volkes in Sachen Ausländerproblematik. Die AZ Redaktion sollte sich fragen ob es hilft die auf uns zukommenden Probleme zu lösen, wenn sie im "Ballenberg-Kanton" Aargau einer solch umstrittenen Polit-Extremistin eine ganzseitige Plattform bietet.

Rudolf Dürig, Möriken