Leserbeitrag

Betriebsbesichtigung Gewerbe- und Industrieverein

Karin Meier
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Die jährliche Betriebsbesichtigung, ein Mitglied des Vereins öffnet jeweils die Türe und das Innenleben seines Betriebes, fand dieses Jahr bei der Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen im Neubau in Untersiggenthal statt.

Das Interesse, einmal eine Bank von innen zu sehen, war aufgrund der angemeldeten Mitglieder sehr gross. Es kam rund 70 Personen zur Betriebsbesichtigung. Man merkte sofort, dass es sich um eine Bank handelte. Es stand ein Sicherheitsmann bei der Eingangstüre und wir waren alle gespannt, ob wir in die Schatzkammer gelangen würden.

Wir wurden vom Vorsitzenden der Bankleitung, Hanspeter Lüthi begrüsst. Zuerst durften wir im 2. Obergeschoss mit einer audiovisuellen Präsentation die Entstehung der Bank verfolgen. Anschliessend wurden wir in drei Gruppen durch die Bankleitungsmitglieder Hanspeter Lüthi, Daniela Gisi und Christoph Oberholzer durch die Räume geführt. Das dreistöckige Gebäude umfasst im Erdgeschoss über die Kunden- und Beraterzone, die Kundensafenlage, einen Geld- und einen Münzautomaten und die Wertzone. In der ersten Etage sind alle Büros, Sitzungszimmer und die Begegnungszone untergebracht. Damit sich Mitarbeitende austauschen können, wurde ein grosser Tresen mit Stühlen installiert. In den Grossraumbüros sollen die arbeitenden Kollegen nicht gestört werden.

Die baulichen Massnahmen des Minergiegebäudes waren eindrücklich: Hightech Stahlbau mit integraler Lüftung, Solaranlage auf dem Dach, moderne Infrastruktur und zweckmässige, gut strukturierte Arbeitsplätze mit viel Licht. Die zentrale Steuerung für die Heizung und Lüftung verlangt Fingerspitzengefühl und ist für den Betreuer der Anlage eine Herausforderung. Ebenfalls die Grösse der Anlage war für viele eindrücklich. Die 24-Stunden Safeanlage wird von vielen Kunden sehr geschätzt. Die Türe der Schatzkammer konnten wir sehen, jedoch ist auch diese Einrichtung den neuesten Sicherheitsanforderungen angepasst worden. Da kommt man nur mit dem richtigen Fingerabdruck hinein und was verbirgt sich dann hinter dieser Türe? Diese Frage wurde nicht beantwortet. Dafür gab es später einen Goldbarren aus Schokolade. Beim Bau wurde das einheimische Gewerbe bevorzugt. So konnten einige teilnehmende Handwerker mit Stolz auf Ihre Arbeiten hinweisen.

Nach dem interessanten und lehrreichen Rundgang erwartete uns ein reichhaltiger Apéro im 2. Obergeschoss. Hanspeter Lüthi teilte mit, dass diese Räume durch jedermann für Anlässe gemietet werden können. Dies war für uns alle eine Neuigkeit. Es ist ja nicht üblich, dass man in einer Bank Räume für ein privates Fest oder einen Vortragsabend durch einen Verein mieten kann. Die Infrastruktur lässt keine Wünsche offen und kann dazu gemietet werden.

Markus Scherrer, Präsident des Gewerbe- und Industrievereins Würenlingen dankte der Bank für die Betriebsbesichtigung und übergab Hanspeter Lüthi ein kleines Geschenk. Der anschliessende Austausch und das zusammen sein mit Speis und Trank war für alle Beteiligte wie immer wichtig. So wurde es für den Wachmann spät, bis er die Türe ganz schliessen konnte.

Würenlingen, 8. September 2016/

Elisabeth Schwarz, Vorstand Gewerbe- und Industrieverein Würenlingen