Leserbeitrag

Dank an alle Freiwilligen Helferinnen des Aargauer Hospiz-Vereins

Vor einem Jahr ist das Hospiz Aargau Palliative Care vom Reusspark im Gnadenthal in das ehemalige Bezirksspital Brugg übersiedelt.

Marcel Siegrist
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Vor einem Jahr ist das Hospiz Aargau Palliative Care vom Reusspark im Gnadenthal in das ehemalige Bezirksspital Brugg übersiedelt. Seitdem finden hier schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause, in dem sie liebevoll und professionell rund um die Uhr von qualifizierten Pflegefachfrauen und rund 30 freiwilligen Helferinnen würdevoll und achtsam umsorgt werden - möglichst zusammen mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten.

Die Ambulanten Freiwilligen gehen zu Menschen nach Hause, die in der schwierigen Endphase ihres Lebens sind, um ihnen zugewandt und achtungsvoll beizustehen, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in Würde verabschieden zu können. Gleichzeitig entlasten sie dadurch die Angehörigen. Diese Gruppe hat ebenfalls ungefähr 30 Freiwillige, die von der Einsatzzentrale mit vier Freiwilligen - rund um die Uhr -koordiniert werden.

Die dritte Säule des Vereins sind die Offenen Trauertreffs, die in diesem Jahr ihr 10- jähriges Bestehen feiern können. Hier können Menschen, die einen Verlust erlitten haben, sich begegnen und miteinander versuchen, die Trauer zu verarbeiten, Gedanken auszutauschen, ihre eigenen Ressourcen wiederzuentdecken. 15 Freiwillige betreuen sie zweimal im Monat in den Gruppen Baden, Bad Zurzach, Wohlen und Zofingen.

In der Gesamtorganisation des Aarg. Hospiz-Vereins bringen sich insgesamt gegen 100 Freiwilligen Helferinnen ein, geben ihre Zeit und ihre Zuwendung. Zum Jahr der Freiwilligen wurden alle vom Vorstand des Aarg. Hospiz-Vereins zu einem feinen Nachtessen im Saal der Katholischen Pfarrei Windisch eingeladen. Präsidentin Rita Wismann bedankte sich für den uneigennützigen Einsatz dieser ehrenamtlich tätigen Menschen und zollte ihnen respektvolle Anerkennung. Das anschliessende Menu kam aus der Süssbach-Küche. Als Servicepersonal hatten sich die ebenfalls unentgeltlich tätigen Vorstandsmitglieder des Hospiz-Vereins sowie Freiwillige aus anderen Bereichen zur Verfügung gestellt. In der Küche wieselten weitere Kolleginnen, um den Gesamtablauf reibungsfrei zu gewährleisten.

Als Überraschungsgeschenk durften alle Freiwilligen das zauberhafte Adventsbuch „Sternentau" in Empfang nehmen. Es handelt sich um eine Art Adventskalender in Buchform mit Rezepten, Fotos und Geschichten. Es ist eine Neuerscheinung und wird vom Fona-Verlag in Lenzburg herausgegeben. Verlegerin Frau Léonie Schmid liess dem AHBS diese grosszügige Spende dank den beruflichen und freundschaftlichen Kontakten zu einem Vorstandsmitglied zukommen. Und weil es so selten ist, dass sich die Freiwilligen untereinander so zahlreich treffen, wurde es ein gemütlicher Abend, mit vielen Gesprächen und gegenseitigen Anregungen, musikalisch untermalt von der "Plagiators" Band.