Leserbeitrag
Das Unihockey-Turnier verbindet

Käthy Blunschi-Angst
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Die Rüfenacher-Mannschaften Turnier Stilli
Impressionen vom Turnier in Rüfenach
Voller Einsatz

Mit grossem Eifer, mit Freude und Sportsgeist kämpften die Kinder der Schulen Rüfenach und Villigen um die Siegerauszeichnungen am traditionellen Unihockey-Turner. Das gemeinsame Turnier war wiederum ein voller Erfolg.

Das Unihockey-Turnier der Primarschulen Rüfenach und Villigen wurde dieses Jahr in den drei Turnhallen Stilli, Rüfenach und Villigen ausgetragen. Die 5. und 6. Klässler von Rüfenach fuhren mit ihrer Lehrerin Käthy Blunschi mit dem Velo nach Villigen, wo die Wettkämpfe der ältesten Schüler stattfanden. Die 1. und 2. Klässler spielten in Rüfenach, die 3. und 4. Klässer in Stilli. Zahlreiche Mütter hatten sich bereit erklärt, die Teams zu den verschiedenen Schulhäusern zu fahren. Sehr viele Eltern aus Rüfenach und Villigen hatten zudem feine Kuchen, Zöpfe, Brownies und Cupcakes gebacken.

Organisiert wurde das Turnier in Rüfenach von Käthy Blunschi-Angst, Mittelstufenlehrerin und in Villigen von Corinne Suter. Sie hatten bereits Wochen im Voraus die Spiel- und Einsatzpläne aufgestellt, allen ihre Aufgaben zugedacht, Fahrdienste organisiert und die Eltern für Kuchen angefragt. Wiederum klappte alles hervorragend. Alle wussten, wo ihr Platz war und welche Aufgabe sie hatten. Aber auch spontane Initiativen kamen hinzu. So hatten einige Mütter spontan Mannschafts-T-Shirts gestaltet: Heulende Wölfe oder bunte Feuerfunken prangten auf den T-Shirts und schweissten die Teams zusammen.

Stilli, Villigen, Rüfenach

In allen drei Turnhallen war alles vorbereitet für die Unihockey-Spiele: die Abschrankungen, die Goals, die Zuschauertribünen und natürlich das Pausenbuffet. Im Zentrum aber standen die Schülerinnen und Schüler selber, respektive ihre Wendigkeit, ihre Ausdauer, ihr Spielgeist und ihre Erfahrung. Noch im alten Jahr hatten sie Teams gebildet und in teils heftigen Diskussionen nach dem passenden Gruppennamen gesucht. „Weedys„, „die toten Teufel“, „Power girls“ oder „

Red Bull „ hiessen sie nun. Und mit diesen Namen wurden sie von den Kindern am Spielrand mit aller Kraft angespornt. „Hopp Power girls !“ war zu hören, laut und kraftvoll. Das ermunterte die Kinder zu Höchstleistungen.

Dicht besetzte Zuschauertribünen

Erst recht, wenn sich auch die Eltern sich unter die Zuschauer mischten. Und deren kamen viele. Von der Tribüne aus oder vom Turnhallenrand schauten sie gespannt zu, kommentierten die Spiele und spornten die Kinder zu Höchstleistungen an. Jedes Team wollte gewinnen – das war bei den Spielen deutlich zu spüren. Die Goalies, geschützt mit ihren Masken, waren ebenso gefordert. Sie durften ihr Team nicht im Stich lassen, sie wollten jeden Ball halten und verfolgten das Geschehen mit Argusaugen.

Hungrig und durstig stürzten sich die Kinder in der Pause aufs Kuchenbuffet. Und bald war fast alles gegessen. Auf gings ins Finale. Hier kämpften die Kinder nochmals mit ganzer Kraft um die Siegerauszeichnungen. An allen drei Orten fanden die Siegerehrungen statt. Die Kinder erhielten Päckli mit hübsch verpackten Süssigkeiten. Bald ging’s auf den Weg nach Hause, mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck. Die Kinder – das kam deutlich heraus – freuen sich bereits jetzt auf das Turnier im nächsten Januar.

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