Leserbeitrag

Die Einheitsgemeinde als Chance sehen

Sonja Gehrig
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Im Kt. Zürich leben bereits drei Viertel der Bevölkerung in Einheitsgemeinden. Schweizweit gibt es nur noch 3 Kantone und 2 Halbkantone, die das Modell Schulgemeinde heute noch kennen. Schulgemeinden sind ein Auslaufmodell. Das sehen auch die Kantonsverfassung und das neue Gemeindegesetz so. Nur noch 20 Gemeinden des KtZH haben eine volle Volksschulgemeinde wie Urdorf. Bei mehr als einem Dutzend Gemeinden sind z.Z. Fusionen zur Einheitsgemeinde in Planung oder bereits beschlossen. Auf der Homepage des Gemeindeamts Zürich steht zur Fusion von politischen und Schulgemeinden: „Diese Entwicklung hält weiter an und trägt zur Stärkung der Gemeindelandschaft bei.“ Der Schritt Richtung Einheitsgemeinde ist zukunftsgerichtet und bringt diverse Vorteile. Die Schulbehörde kann sich noch mehr auf ihre Kernaufgabe, die Schule, und auf strategische Fragen konzentrieren. Synergien v.a. in den Bereichen Liegenschaften und Rechnungsführung können besser genutzt werden. Die Schule wird gestärkt indem neue Aufgaben wie Kinderkrippen, Jugendarbeit oder Frühförderung Teil des Ressorts Bildung werden. Sie wird auch in Zukunft von qualifizierten Personen geführt und dieselbe Schulqualität bleibt gesichert. Denn: eine gute Bildung unserer Kinder ist eine ganz wichtige Investition in unsere Zukunft. Mit Blick nach vorne und nicht zurück stimme ich JA zur Einheitsgemeinde, zur Stärkung von Urdorf als Einheit. Dies im Einklang mit allen Urdorfer Ortsparteien.