Leserbeitrag

Die grosse Geisterverfolgung im Ski- und Snowboardlager Zufikon

Marcel Siegrist
Drucken
Teilen

35 Kinder verfolgen die Geister auf den Skiern und Snowboards. Wir rasen ihnen hinterher und erwischen die Leiter fast. Die Gruppen haben lustige Namen wie zum Beispiel «Fabeltiere», «Tannenbäume», «Alpenflitzer», und und und... Der Fortschritt auf der Piste ist enorm zu sehen. Die Gruppen sind unterteilt in die Fähigkeiten welche wir hervorbringen. Wir sind jeweils einen ganzen Tag auf den Skiern und auf dem Snowboard unterwegs und gehen Schanzen springen, versuchen zu Carven, üben Kurzschwingen und vieles mehr. Um möglichst schnell die Schussfahrt hinter uns zu bringen machen wir eine perfekte Rennfahrer-Hocke. Wir geniessen die tollen Schneebedingungen und das atemberaubende Wetter in vollen Zügen. Bisher hatten wir keinen Tag, an dem schlechtes Wetter herrschte. Trotz Sonnenschein ist es kalt, was aber nicht sehr schlimm ist, da es für die guten Pisten kalt sein muss. Obersaxen ist ein grosses Skigebiet in Graubünden. Auch neben den Pisten haben wir alle viel um die Ohren. Heute, Mittwochnachmittag, machen wir viele Spiele. Zum Beispiel Magic, Werwolf, Jenga und lassen uns bei der Gesichtsmassage und im Massageraum verwöhnen. Damit das Haus sauber und ordentlich bleibt, haben wir viele Ämtlis zu erledigen. Beispiele dafür sind WC putzen, abwaschen, Skiraum aufräumen und Auf- und Abtischen. Wir werden sehr gut bekocht von Myrtha und Othmar Schürmann aus Unterlunkhofen. Wir kehren zu jeder Essenzeit zurück zum Lagerhaus und können uns dort aufwärmen. Die Bäuche sind nach dem Lager kugelrund. Doris, die Lagerleiterin, hat die Kinder gut im Griff und hat ein vielfältiges Leiterteam zusammengestellt. Die Leiter sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Bei jedem Problem kennen sie die perfekte Lösung. Heute Abend steht uns eine riesen grosse Überraschung bevor, welche wir jedoch noch nicht wissen. Jeden Morgen werden wir mit lauter Musik oder Specials geweckt. Am Abend, nach dem tollen Tag den wir hinter uns gebracht haben, sind wir hundsmüde, doch trotzdem haben wir viel zu besprechen, wenn wir im Bett liegen. In den Zimmern herrscht oft ein Chaos, da es 18er Schläge sind. Am Ende des Lagers, erhaltet das Zimmer, welches sauberer ist, einen kleinen Preis. Morgen, Donnerstag, flitzen wir um die Tore und versuchen beim Skirennen möglichst schnell den Berg hinunter zu kommen und das Rennen zu gewinnen. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung und wir freuen uns auf jeden kommenden Tag und das nächste Ski- und Snowboardlager in Obersaxen mit der Primarschule von Zufikon.

Flavia Cocco und Ladina Gamper