Leserbeitrag

EDU Bezirk Aarau: gelebte christliche Werte

Gelebte christliche Werte verändern die Gesellschaft

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Um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen, müssen wir die Entwicklung der Vergangenheit und die Situation der Gegenwart kennen. Aus diesem Grund lud die EDU Bezirk Aarau zu einem aktuellen Anlass ein. Hans-Peter Lang, Delegierter des Stiftungsrates der Stiftung Wendepunkt, sprach zum Thema «Gelebte christliche Werte verändern die Gesellschaft». Anhand verschiedener Beispiele aus der Geschichte zeigte der Referent, wie Christen durch ihr soziales Engagement die Gesellschaft massgeblich geprägt haben. Auch unser Sozialstaat mit seinen Sozialwerken geht im Wesentlichen auf christliche Werte zurück, welche in der Bundesverfassung wie folgt festgehalten sind: «Im Namen Gottes des Allmächtigen... Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen... die Stärke des Volkes misst sich am Wohl des Schwachen.»

Seine Analyse der gegenwärtigen Situation belegte Lang mit fundiertem Zahlenmaterial und zeigte, in welcher Entwicklung sich unser Land befindet. Er fasste diese in drei Hauptbereichen zusammen: der wirtschaftlichen Realität, der demographischen Situation und der gesellschaftlichen Veränderungen. In anschaulicher Weise erklärte der Wendepunkt-Pionier, wie fehlende christliche Werte zu einer Ego- und Konsumgesellschaft führen. «Die Folgen davon sind», so der Sozialexperte, «Mangel an Achtung und Wertschätzung, Mangel an Glaubens- und Liebesfähigkeit. Mangel an Geld, aber auch an Lebensmut, Hoffnung und Wahrheit.»

Eine Perspektive sieht Lang darin, dass in Familie, Gesellschaft und Wirtschaft wieder auf christliche Grundwerte gebaut wird: «Gott hat uns den Auftrag gegeben, uns für den Nächsten einzusetzen.» Ein Beispiel solchen Engagements ist die Stiftung Wendepunkt. In nur 15 Jahren ist aus kleinen Anfängen ein grosses christliches Sozialunternehmen entstanden. Der Tatbeweis dafür, dass gelebte christliche Werte die Gesellschaft verändern.

«Auch in der Politik brauchen wir gelebte christliche Werte», ist Pfarrer Samuel Schmid überzeugt. «Wir setzen uns mit Herz und Hand dafür ein!» Der EDU-Bezirkspräsident und Grossratskandidat rief die Anwesenden auf, diesem herausfordernden und ermutigenden Referat Taten folgen zu lassen - auch am 8. März.

Bildlegende:

Hans-Peter Lang: «Wir sind verantwortlich für unsere Gesellschaft.»