Leserbeitrag

Ein Kopf, eine Stimme

Marcel Siegrist
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Bilder zum Leserbeitrag

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Ganz nach dem Motto „ein Kopf, eine Stimme“, können die Genossenschafterinnen und Genossenschafter über ihre Raiffeisenbank vor Ort mitbestimmen, an der Generalversammlung teilnehmen und die genossenschaftliche Demokratie leben. Jedes Jahr machen zwischen 600 und 800 Mitglieder der Raiffeisenbank Erlinsbach von diesem Recht Gebrauch und nehmen an der Generalversammlung teil, so auch letzten Samstag. 665 der insgesamt 5‘129 Mitglieder füllten die Bläuenhalle in Erlinsbach. Die Gäste können sicher sein, dass sie nicht nur mitbestimmen können, sondern dass sie auch kulinarisch verwöhnt werden. Bevor die Helferinnen und Helfer der Speuzerschränzer Erlinsbach das Nachtessen servierten, wurde der geschäftliche Teil abgewickelt.

Herausforderungen auf den Punkt gebracht
Kurt Stauffer, Verwaltungsratspräsident, veranschaulichte gekonnt anhand der Entwicklung der letzten 10 Jahre, was die Herausforderungen der nächsten Jahre sein werden: Stärker als der Gesamtmarkt wachsen, Kostenentwicklung eng begleiten und die Zukunft aktiv gestalten. Er betonte mehrmals, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Erlinsbach hart gearbeitet hätten für das wiederum tolle Ergebnis und bedankte sich herzlich für deren Einsatz.

Gesundes Wachstum, Angemessene Rentabilität, Professionalität und Mehrwert für Mitglieder
André Bachmann, Vorsitzender der Bankleitung, griff die 4 Kernziele 2014 nochmals auf und zeigte auf, wie diese in der Zwischenzeit umgesetzt werden konnten: 12 Mio. Wachstum bei den Ausleihungen, Erhöhung des durchschnittlichen Depotbestands um CHF 10‘000 pro Depot und Investment in Immobilie mit der Erschaffung von 6 attraktiven Mietwohnungen im Dorfkern von Densbüren. Speziell hob er hervor, dass es sich lohnt, Raiffeisen zur persönlich ersten Bank zu machen.

Immer da wo Zahlen sind
Ein kurzer Film wartete mit eindrücklichen Zahlen auf. 3,7 Millionen Schweizer vertrauen auf Raiffeisen und sind Kunde der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz. 620‘000 Kunden sind seit 2007 neu dazugekommen, 116 Mio. Rechnungen werden jährlich beglichen, 400‘000 Mitglieder nehmen an den Generalversammlungen teil und jede 5. Immobilie in der Schweiz ist durch Raiffeisen finanziert.

Kabarett Klischee begeisterten das Publikum
Singend und tanzend zeigten die zwei musikalischen Kabarettisten auf, wie sie die Berg- und Talfahrten ihrer rumpelnden Beziehungskiste meistern. Den Koffer randvoll gefüllt mit Gesang, Tanz und Stand-Up-Comedy, begab sich das Zweigespann mit Volldampf auf eine emotionale Odyssee der klassischen Geschlechterrollen.

Kein alter Zopf
Einen besonderen Applaus erntete Marianne Wernli, Verwaltungsratsmitglied. Sie gab den Mitgliedern bekannt, dass sie sich auch dieses Jahr wieder über einen feinen Butterzopf, welche sie mit auf die Heimreise bekommen, freuen können. Zwar ist es ein „alter Zopf“, dass die Teilnehmer einen „Zopf“ bekommen, aber wehe, man würde ihn weglassen.