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Eintrittselternabend Kindergarten Wettingen

Marcel Siegrist
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Für 180 vier- und fünfjährige Kinder beginnt nach den Sommerferien das erste Kindergartenjahr. Einen bestmöglichen Start, das wünschen sich die Eltern und das ist auch das Anliegen der Schulleitung.

Die Schulleiterinnen Franziska Ackermann und Astrid Welti Ferrante konnten rund 150 interessierte Eltern in der Aula Altenburg begrüssen. Zum 3. Mal wurde diese Form eines öffentlichen Informationsabends gewählt.

Für viele Eltern beginnt mit dem Eintritt ihres Kindes in den Kindergarten ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt. Die Erwartungen sind hoch. Die Anspannung ist dieses Jahr etwas kleiner, da den Eltern bekannt ist in welchen der 20 Kindergärten ihr Kind eingeteilt wurde.

Neu hingegen ist der Stundenplan für das kommende Schuljahr. Die Wettinger Kindergärten arbeiten schon länger mit Blockzeiten. Ab Sommer 2012 werden nun aber alle Kinder jeden Morgen den Kindergarten besuchen und zusätzlich in der altersgemischten Halbgruppe an Dienstag- oder Donnerstag-Nachmittag.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis erklärt Franziska Ackermann den Eltern anschaulich, wie ein Kindergartentag strukturiert wird.
Die Kindergärtnerin teilt die Halbtage in verschiedene geführte und freie Sequenzen ein. In speziellen Unterrichtsformen wird Turnen, regelmässige Waldtage, Zahnprophylaxe und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) angeboten. Einzel- und Kleingruppenarbeit dienen der individuellen Förderung. Auch das Znüni und eine Pause im Freien gehören zum festen Bestandteil des Kindergartenablaufes.

Von den Fähigkeiten, die das Kind schon in den Kindergarten mitbringen sollte, spricht Astrid Welti Ferrante. Eine gewisse Selbstständigkeit z. B. im Anziehen von Kleidern oder in der Hygiene und erste Erfahrungen in der Ablösung werden vorausgesetzt. Sie bittet die Eltern, dem Kind Leim, Farben und Schere zur Verfügung zu stellen und es in kleinere Arbeiten, z. B. beim Kochen, mit einzubeziehen.

Es ist den Schulleiterinnen ein Anliegen, die Eltern beim Wahrnehmen ihrer Verantwortung zu stärken. Sie bitten die Eltern, die Zeit bis zum Kindergartenstart zu nutzen, das Kind frühzeitig an regelmässigen Schlaf, angemessenen Medienkonsum und gesunde Ernährung zu gewöhnen.

Frau Karin Messmer stellt die Schulsozialarbeit in Wettingen vor. Die Beratungs- und Präventionsstelle arbeitet unabhängig von der Schule. Sie dient der Früherkennung und steht den Eltern gerne bei Fragen und Problemen zur Seite. (Büro im Schulhaus Margeläcker).

Die Herren Alain Späni und Alan Pistone von der Wettinger Polizei informieren über die Verkehrsinstruktion im Kindergarten. Zwei Besuche werden sie im Laufe des Jahres im Kindergarten machen. Wesentlich für die Sicherheit der Kinder im Strassenverkehr sei aber ihre Selbstständigkeit. Kinder brauchen eigene Erfahrungen und darum sei dringend vom „Mami-Papi-Taxi“ mit dem Auto zum Kindergarten ab zu raten. Zusätzlichen Schutz bei trübem Wetter oder in der Dämmerung bieten Reflektoren und helle, farbige Kleidung.

Mit einer kurzen Fragerunde wurde der Abend beschlossen. MMK