Leserbeitrag

Erbschaftssteuer gerechter machen!

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Es gibt viele Argumente für die Reform der Erbschaftssteuer. Auch SP Muri hat anlässlich ihres Politstammtisches nach dem Referat von Grossrätin Viviane Hösli einstimmig die Ja-Parole gefasst. Mir ist Folgendes am wichtigsten: Wir zahlen schon heute Erbschaftssteuer! Z.B. müssen der Göttibub, der Lebenspartner oder dessen Kindern, die etwas geerbt haben, einen Batzen davon als Erbschaftssteuer zahlen. Je nach Kanton ist sie unterschiedlich hoch, im Kanton Aargau beträgt sie zwischen 12 und 32 %. Mit der von der SP vorgeschlagenen Reform würde aber die Erbschaftssteuer für alle, auch wieder für direkte Nachkommen gelten und erst ab 2 Millionen anfallen. Das wäre insofern gerechter, als es keine Unterschiede mehr zwischen den Kantonen geben würde und nur die wirklich Reichen betroffen wären. Zudem wären ja Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe erst ab einer gewissen Grösse zahlungspflichtig und die AHV würde massiv entlastet. Und nicht zuletzt: Es handelt sich um eine Initiative, bei deren Umsetzung das Parlament das letzte Wort hat.

Doris Gasser

Co-Präsidentin SP Muri Ortspartei