Leserbeitrag

Firmung in Oeschgen für 13 Jugendliche

Sakrament der Firmung

Marcel Siegrist
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Am Samstag, 11. September, spendete Bischofsvikar Christoph Sterkman 13 jungen Erwachsenen in der Kirche Oeschgen das Sakrament der Firmung. Während eines halben Jahres hatten sich die jungen Leute unter dem Titel „My Way" Gedanken zu ihren persönlichen Lebensentscheidungen gemacht. In einem fröhlichen Gottesdienst bekannten sich die jungen Christinnen und Christen nun zu ihrem Glauben und versprachen vor den Anwesenden, sich in ihrem Leben am Vorbild Jesu zu orientieren. In eindrücklichen Statements baten sie um Gottes Stärkung mit dem Heiligen Geist für Ihren Lebensweg, konkret für ein gelingen der begonnen Lehre und eine gute Lehrabschlussprüfung, für gute Beziehungen in Familie und Freundschaft oder auch für die Bekämpfung des Hungers in der Welt. Deutlich war den jungen Leuten, dass sie nicht einfach alles allein im Griff haben, sondern vieles Geschenk ist im Leben. Unser Leben ist halt manchmal wie ein Labyrinth: unübersichtlich und überraschend. Darum stellten sie sich zum speziellen Gruppenfoto in das neue Labyrinth auf dem Oeschger Kirchplatz.
Das Labyrinth als christliches Symbol sagt aber auch, dass wir im Vertrauen auf Gott leben können, weil im Letzten unser Weg immer zu Gott führt. Vor diesem Hintergrund salbte Bischofsvikar Christoph Sterkman die 13 jungen Oeschgerinnen und Oeschger mit dem Chrisam, sprach ihnen die Stärkung des Heiligen Geistes zu und hatte für alle noch ein persönliches Wort parat.
Eine besondere Note erhielt der Gottesdienst noch durch das musikalische Engagement dreier Firmanden: Melanie Hartmann am Saxophon, Armin Kienberger am Cornet und Stefanie Hürzeler am Klavier, unterstützt von Martin Lindner am Schlagzeug und Bernhard Lindner an der Gitarre. Eindrücklich war auch die Schweigeminute zum 11. September 2001, die von Isabelle Bänziger zum Beginn des Gottesdienstes eingeleitet wurde.
Herzlichen Glückwunsch sei allen neu Gefirmten für ihr Stehen zu ihrem Glauben gesagt, nicht unbedingt selbstverständlich in unserer heutigen Zeit. Herzlichen Dank sei natürlich allen gesagt, die das Fest der Firmung 2010 möglich machten, allen voran Bischofsvikar Christoph Sterkman für sein unkompliziertes Eingehen auf die Firmlinge und die eindrückliche Feier des Firmgottesdienstes. Für die Vorbereitung, dem sog. Firmkurs, möchte ich mich nochmals bei Marietta Bänziger und bei Ruth Meyer von der Jugendseelsorge Fricktal für die engagierte Mitarbeit bedanken. Einen besonderen Dank sei Marc Fischer aus Gipf-Oberfrick für die tolle Fotodokumentation gesagt, sowie der Musikgesellschaft Oeschgen für das Ständli zum Apéro. Ein grosses Fest ist nur möglich mit vielen, vielen Händen, die bereit sind anzupacken. Ganz herzlich Dank sei allen gesagt, die etwas zum Gelingen beigetragen.

Bernhard Lindner