Leserbeitrag
FTV Fahrwangen - oben ohne auf den Berg

Fabienne Schmid
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Bilder zum Leserbeitrag

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Mit Bus und Bahn erreichten die 12 Frauen Stans. Zuerst hiess es anstehen, denn der Andrang auf das Stanserhorn war enorm. Mit der Oldtimer-Standseilbahn aus dem Jahr 1893 ging es hinauf bis zur Mittelstation Kälti. Supermodern fuhr man dann in der Cabrio-Bahn auf den Gipfel. Es war schon ein besonderes Erlebnis, wenn man so oben ohne über die Drähten gleitet. Vor allem über die Masten war es einigen Frauen mulmig zu Mute. Oben angekommen, wurde man mit einem wunderbaren Panorama belohnt. Bei strahlendem Sonnenschein genoss man die Weitsicht und konnte sogar in der Ferne den Hallwilersee erblicken. Nun ging es zu Fuss auf dem Geo-Weg weiter. Nach einem ein stündigen, steilen Abstieg konnten sich die Knie beim Mittagsrast erholen. Danach ging es weiter zur Ächerlialp. Hier deckten sich die Turnerinnen reichlich mit Alpkäse ein. Damit sie ihn nicht mittragen mussten, bot der Älper an, den Käse am Sonntag nach Wirzweli hinunter zu bringen, was die Frauen dankend annahmen. Das Tagesziel, die Gummenalp, wurde nach einem kurzen Aufstieg erreicht. Eine Dusche für 12 Frauen, da hiess es wieder anstehen. Bei verschiedenen Spielen vergnügte man sich nach einem feinen Nachtessen bis in die Morgenstunden. Nach einer „durchschnarchten“ Nacht im Massenlager konnte man es morgen gemütlich nehmen. Im Nebel und leichtem Nieselregen ging es dann auf dem Kneipp-Pfad hinunter nach Wirzweli. Eine Turnerinnen liess es sich nicht nehmen und begab sich Barfuss in eine der zahlreichen Kneipp-Bäche. Wieder aufgewärmt mit einem „Wisibärgär Mördertee“ erreiche man die Bergstation. Nachdem auch der letzte Käse im Rucksack verstaut war ging es mit der Doppel-Luftseilbahn hinunter nach Dallenwil. Während die eine Hälfte den Shuttle-Bus zum Bahnhof benutzte, wanderte die andere Hälfte zum Bahnhof. Mit Zug und Bus kam man bei strömendem Regen zu Hause an. Eine erlebnisreiche Turnfahrt fand dann in der Pizzeria ihren krönenden Abschluss.

Ursula Erni