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Kath. Kirchgemeinde Sulz steht vor grossen Investitionen

Dieter Deiss-Weber
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Kirchgem_Sulz__4.JPG Der Sulzer Kirchenpflegepräsident Ludwig Dünner begrüsste die neue Pfarreisekretärin Corinne Oggenfuss-Stäuble.

Kirchgem_Sulz__4.JPG Der Sulzer Kirchenpflegepräsident Ludwig Dünner begrüsste die neue Pfarreisekretärin Corinne Oggenfuss-Stäuble.

Kirchenpflegepräsident Ludwig Dünner durfte im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Sulzer Pfarreiheims den Anwesenden einen erfreulichen Rechnungsabschluss 2013 präsentieren. Dank einem Ertragsüberschuss von rund 26‘000 Franken konnte der Bilanzfehlbetrag aus den Vorjahren vollumfänglich abgetragen werden. Auch der Voranschlag für das kommende Jahr rechnet mit einem leichten Überschuss von 8‘500 Franken. Es zeigt sich dabei, dass die Verflechtungen im Seelsorgeverband Schinberg immer enger werden. So ist Pfarrer Dariusz Bucior mit einem Pensum von 75 Prozent angestellt, wovon jedoch 30 Prozent zulasten der Kirchgemeinde Kaisten gehen. Nachdem die Kirchenchöre Laufenburg und Sulz seit bald einem Jahr gemeinsam sin-gen und proben bezahlen die Sulzer inskünftig die Hälfte der Besoldung des Chorleiters. Zusätzlich stehe für den Einsatz von Instrumentalisten ein Betrag von 4‘000 Franken zur Verfügung, erläuterte Präsident Dünner. Diskussionslos wurden Rechnung und Voranschlag mit einem Steuerfuss von 26 Prozent genehmigt.

Sanierung der Kirche

Eigentlich wäre der Finanzhaushalt der Sulzer Kirchgemeinde in bester Ordnung, wenn da nicht die Kirche wäre. Der Bau aus dem Jahre 1873 wurde letztmals in den Sechzi-gerjahren (aussen) und Siebzigerjahren (innen) gründlich renoviert. Eine durch Architekt Gallus Schmid erstellte Studie zeigt unmissverständlich auf, dass in den nächsten Jahren namhafte Investitionen in die Kirche getätigt werden müssen, soll diese nicht ernsthaft zu Schaden kommen. Schmid hat einen Sanierungsplan über die nächsten fünfzehn Jahre erarbeitet, der mit Kosten von insgesamt 1,7 Millionen Franken rechnet. Möglichst umgehend sollte die Fassade, bei der bereits massive Schäden im Sockel-bereich erkennbar sind, saniert werden. Ebenso ist eine Risssanierung im Kircheninnern unumgänglich. Von Seite der Kirchenpflege wurde darauf hingewiesen, dass man sich bei einer Umsetzung des Projekts insbesondere auch Gedanken über dessen Finanzie-rung machen müsse. In der kurzen Diskussion gab es keine einzige negative Stimme, woraus der Präsident schloss, dass die Notwendigkeit der Sanierung unbestritten ist. Dünner dankte Gallus Schmid für seine Abklärungen, die dieser übrigens unentgeltlich erbracht hatte.

Neuwahlen und Abschied

Als neue Mitglieder der Finanzkommission wurden Antonia Schraner und Hanspeter Weiss gewählt, die zusammen mit der Bisherigen Brigitte Weiss, die als Präsidentin bestimmt wurde, die Aufsicht über die Finanzen übernehmen werden. Mit Claudia Dünner und Philipp Rheinegger gibt es zwei neue Mitarbeitende im Pfarreirat.

Verabschiedet wurden Cornel Rüede und Pascal Stäuble, beide Mitglied der Finanz-kommission, und Franziska Stäuble, Mitglied der Synode. Mit einem Engelein begrüsste Ludwig Dünner die neue Pfarreisekretärin Corinne Oggenfuss-Stäuble. Edwin Rüede, Präsident des Pfarreirates, gab einen Überblick über die im nächsten Jahr geplanten Aktivitäten und verabschiedete Peter Baumann als Pfarreiratsmitglied. Im Anschluss an die Versammlung zeigte Edwin Rüede eine Diashow von der im Herbst stattgefundenen Wanderung auf dem Jakobsweg.