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Kuchen für Haiti

Mit dem Verkauf von Kaffee, Punch und selbstgebackenen Kuchen sammelte die 2. Klasse der Sekundarschule in Lengnau Geld für die Erdbebenopfer in Haiti.

Marcel Siegrist
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3 Bilder

Eisig kalt ist es, am ersten von drei Tagen, an welchen Gruppen der 2.Klasse ihren Spenden-Stand an Bushaltestellen und vor Geschäften im Aargauischen Surbtal aufstellen. Die selbstgebackenen Kuchen und der Tee werden auf dem mitgebrachten Klapptisch ins rechte Licht gerückt und das Caritas-Plakat angeklebt. Nun kann es losgehen! „Entschuldigen Sie, wir sammeln für Haiti", „hätten Sie gerne ein Stück Kuchen" oder „möchten Sie für die Opfer in Haiti spenden?" Mit Begeisterung versuchen die Jugendlichen den Passanten oder den Wartenden an der Bushaltestelle eine karitative Tat „schmackhaft" zu machen.

Die Idee zu der Sammelaktion wurde im Klassenrat von einer Schülerin der Klasse zur Sprache gebracht. Sie hatte von einer ähnlichen Aktion der 3.Klasse gehört. Schnell liessen sich die Jugendlichen für das Sammeln begeistern und waren bereit dafür zu backen, früh aufzustehen und in der Kälte auszuharren.

Am Schluss sind sie zufrieden mit ihrer Leistung: „Es hat etwas gebracht und war lustig." „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel einnehmen." „Wir haben es für die Temperatur lange ausgehalten." „Es war eine neue Erfahrung für uns", resümieren sie in der letzten Stunde vor den Ferien. Die Nachrichten werden sie in den nächsten Tagen wahrscheinlich mit Interesse weiter verfolgen und dabei wissen, dass sie ein kleines Stück zur Hilfe für ihre Mitmenschen in Haiti beigetragen haben. (mfr)

Bilder: Stand an einer Bushaltestelle

Die 2. Sek. A aus Lengnau

Eine Gruppe beim Sammeln an der Bushaltestelle „Brücke" in Lengnau.