Leserbeitrag

Männerriege Rupperswil auf dem Bahnerlebnispfad Albula

Reisebericht

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Bei vielversprechendem Wetter, am 11. September morgens um 07.10 Uhr besammelten sich 24 Männerturner auf dem Rupperswiler Bahnhof.

Die Turnfahrt 2010 war angesagt und führte dieses Jahr ins Albulagebiet.

Die Reise führte über Zürich nach Chur und von dort mit der rhätischen Bahn über Tiefenkastel nach Filisur.

Nach einem Kaffeehalt aus der „Kriegskasse" startete unsere Wanderung nach kurzer Orientierung durch unseren diesjährigen Wanderleiter Willy Frey zum Flüsschen Albula. Via Wasserweg und Eisenquelle erreichten wir unseren Mittagsrastplatz am Fusse des Landwasserviadukts. Dabei gingen wir über Treppen und Stege von denen einige von der Arbeitsgruppe der ref. Kirchgemeinde Rupperswil erstellt worden waren. Dabei hatten auch mehrere unserer Männerriegler geholfen.

Nach der Verpflegung ging es weiter der Landwasser entlang zur Station Wiesen, wo wir uns mit etwas Kühlem noch für den Rest des ersten Tages fit machten.

Über den Wiesnerviadukt gelangten wir zur Aussichtsplattform Schönboden, die ebenfalls von Rupperswilern erstellt worden war. Der teilweise von unserem zu Hause gebliebenen Mitglied Roger Wisler gesponserten Apéro, war eine ideale Magenstimulierung für das erwartete Nachtessen.

Auf dem Weg zurück nach Filisur hatten wir mehrere Male herrliche Blicke auf die Kunstbauten der rhätischen Bahn.

Im Hotel Schöntal wurden wir von einer sehr guten Küche verwöhnt.

Das Jägermenü gab einen idealen Boden für Wein und Bier. Mit Witzen und Gesang klang der Abend aus.

Nach einem reichhaltigen, frischen Morgenbuffet ging es vorerst mit der Bahn von Filisur nach Preda. Währendem Hansruedi und Kari, die Feuermacher, gleich weiterzogen, verschwand der Rest auf der Sonnenterrasse des Hotels Preda Kulm.

Über den Bahnerlebnispfad talwärts hielten wir nicht nur Ausschau auf die bahntechnischen Anlagen sondern auch auf die „Rauchzeichen" unserer zwei für die Glut besorgten Kollegen. Nach weniger als einer Stunde trafen wir diese an der Feuerstelle der Schweizer Familie, wo sich ein wunderschönes Plätzchen in freier Natur befindet.

Vor dem Start zur letzten Etappe gab uns Hansruedi Leder noch einige interessante Ausführungen über die Bauwerke der RhB - Linien. Diese Bahn ist wirklich ein Erlebnis für Jung und Alt.

Unser Zielort Bergün erreichten wir bald, sodass uns noch genügend Zeit blieb, um bei einem verdienten Trunk an die schöne Reise zurück zu denken.

Nach einer ca. dreistündigen Bahnfahrt trafen unsere müden Beine wieder am Startort ein.

Auch transportmässig war alles bestens organisiert, was wir unserem Marcel Schneider zu verdanken haben.(HpH)