Leserbeitrag
MASPIMATZ- At The Watergate Holland

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Wir sind Maspimatz. Maspimatz ist eine Mischung von Malters, Spiez und Matzendorf, bestehend aus jungen Musikerinnen und Musikern, die zusammen bereits eine Woche in Schüpfheim in einem Lager Lieder gemeinsam einstudiert und geübt hatten. Knapp einen Monat später ging es dann am 9. Mai auf eine weitere, etwas längere Reise: Die Niederlande.

Dort war zwar der Aufenthalt kürzer, jedoch nicht in irgendeiner Weise weniger eindrücklich. Im Gegenteil: Wir kommunizierten mit vielen verschiedenen Menschen aus aller Welt, vor allem aber tanzten und sangen wir gemeinsam.

Nach unserer Ankunft in Sneek und einem kurzen Rundgang durch die Stadt, die von einheimischen Fremdenführern geleitet wurde, begaben wir uns zur Willkommensfeier. Uns wurde dort eine Choreographie schon im Voraus für das Abschiedskonzert beigebracht und nach einem Marsch zur Watergate Bridge spielten ungefähr 6000 Personen auf ihren Kazoos für einen Weltrekordversuch.

Nach diesen ersten Eindrücken hatten wir am folgenden Tag zwei Konzerte , eines in der reformierten Kirche der auswärts gelegenen Ortschaft Workum, das andere auf einer der grossen Festivalbühnen in Sneek. Nachdem das erste Konzert geschafft war, unternahmen wir einen Ausflug ans Meer, wo viele tolle Bilder geschossen wurden. Nach circa einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg, denn wir mussten bereits zu unserem zweiten, somit auch letzten Konzert für diesen Tag. Dort mussten wir uns mit dem Instrumentenaufbau sehr beeilen. Als wir gerade unser letztes Stück beendet hatten, wurde bereits wieder von den feierlich verkleideten Moderatoren eine andere Musikergruppe angekündet. Danach und bis zum Abendessen erkundeten viele, darunter auch ich, noch ein wenig die Stadt. Als kleine Herausforderung hatten wir es uns auch zur Aufgabe gemacht, mit fremden Menschen, die uns gerade so über den Weg gelaufen waren, Selfies zu machen.

Schnell kam dann auch schon unser letzter Tag in Sneek, alles musste in den Car verladen werden und wir selber hatten fürs Erste frei. In dieser Zeit unternahmen wir noch letzte Besorgungen oder kauften Souvenirs. Unsere kleine Gruppe von Freunden zog es hingegen vor, noch einigen anderen Musikern zu lauschen, Strassenkünstlern sowie Orchestren. Am Nachmittag war für uns das letzte Konzert in Holland und auch ein sehr schönes. Die Leute tanzten und klatschten mit zu den Liedern und waren merklich begeistert. Ebenfalls war die Abschiedsfeier ein grosses Spektakel, dass uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Holland war für uns alle eine ganz besondere Erfahrung. Wir haben in diesen drei Tagen nicht nur musiziert, sondern auch viele junge, aufgeschlossene und talentierte Musikerinnen und Musiker getroffen. Neue Freundschaften entstanden und alte wurden gefestigt. Und ich persönlich bin mir sicher, dass jeder von uns dort eine schöne Zeit hatte.

Mia Maurer

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