Leserbeitrag

Musikgesellschaft im Banne der Neuausrichtung

Erich Brunner
Drucken
Teilen

Präsident René Ruckstuhl begrüsste kürzlich die gutgelaunte Schar von Ehrenmitgliedern, Gästen und Aktivmitgliedern zur 145. Generalversammlung der Musikgesellschaft Derendingen (MGD) im CEVI-Haus. Speziell willkommen geheissen wurde Gemeindepräsident und Ehrenmitglied Kuno Tschumi sowie Renate und Hermann Dobler vom Partnerverein aus Derendingen/Tübingen.

Die Jahresberichte von Präsident René Ruckstuhl, Dirigent Urs Heri und MUKO-Präsidentin Karin Sonderegger zeichneten allesamt ein positives Bild. Das letzte Jahr stand im Zeichen der Dirigentenwechsel und der Neuausrichtung des Vereins. Das erste Halbjahr 2017 leitete Dirigent Ueli Schori aus Lyss im Rahmen eines Projekts. Das erfolgreiche Frühlingskonzert und das hervorragende Abschneiden der MGD am Musiktag in Solothurn bleiben in bester Erinnerung. Mit der Wahl von Urs Heri zum neuen Dirigenten der Musikgesellschaft Derendingen sagte der Verein auch ja zu seinem vielversprechenden Projekt mit dem aktiven Einbezug der Musiklehrer und ihrer Schüler. In einem schweizweit vielbeachteten Artikel hat Urs Heri im «unisono», dem Organ des Schweizer Blasmusikverbandes, die neue Zusammenarbeitsform zwischen Musikverein und Musikschule im Detail beschrieben. Dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigte sich am Kirchenkonzert kurz vor Weihnachten, als es für die mit Musikschülern, Musiklehrern und Aushilfen ergänzte Musikgesellschaft Standing Ovations gab. Für viele MGDler war das Zusammenspiel mit Krokus-Drummer Flavio Mezzodi eine spannende Erfahrung. Ein weiterer Erfolg ist, dass mit Ermal Polisi bereits ein erster Musikschüler aktiv in der MGD mitspielt.

Kassier Erich Gasche konnte in seinem Kassabericht viel Positives erwähnen. Seine sorgfältige Arbeit wurde im Revisorenbericht entsprechend gewürdigt und von den GV-Teilnehmern mit grossem Applaus verdankt. Im Vorstand ist eine Rochade zu verzeichnen: Ex-Bibliothekarin Alexandra Wyss übernimmt neu den Job als Aktuarin. Sie wird mit grossem Applaus gewählt. Der übrige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: René Ruckstuhl, Präsident; Barbara Knecht, Sekretärin; Karin Sonderegger, MUKO-Präsidentin; Erich Gasche, Kassier; Erich Brunner, Marketing. Vakant ist die Charge «Vizepräsident/in». Glanzvoll wiedergewählt wurden Dirigent Urs Heri sowie Vizedirigentin Angela Furrer. Auch alle anderen Chargierten wurden einstimmig und mit Applaus wiedergewählt. Mit einem Blumenstrauss und viel Beifall wurde Neumitglied Marlis Müller-Meier in der MGD willkommen geheissen.

Für 50 Jahre aktives Musizieren in der MGD wurde Ernst Müller mit einem Präsent geehrt. Er wird am diesjährigen überregionalen Musiktag in Messen zum Kantonalen Ehrenveteranen ernannt. Erich Gasche ist tief ins Archiv der MGD hinabgestiegen und würdigte die vielseitigen Leistungen von Ernst über die fünf Jahrzehnte. Präsident René Ruckstuhl dankte allen Vorstandsmitgliedern, den Musikantenfrauen Annamarie Gasche, Lilian Burkhard und Ursi Müller sowie dem Dirigententeam mit Urs Heri und Vize Angela Furrer mit einem Geschenk. Für seinen Goodwill der MGD gegenüber durfte Gemeindepräsident Kuno Tschumi einen feinen Tropfen entgegennehmen. Er sei stolz auf die MGD, meinte Kuno Tschumi, das Kirchenkonzert sei sensationell gewesen und toll sei auch, dass das Projekt mit der Musikschule so erfolgreich angelaufen ist. Weiter durften Bernadette Schluep, Walter Niederhauser und das Redaktionsteam vom Vereinsheft mit Alena Andres und Erich Brunner Präsente von René Ruckstuhl entgegennehmen. Für sein arbeitsintensives Wirken als Präsident wurde René Ruckstuhl von seinen Vorstandsmitgliedern mit einem Geschenk überrascht.

Als nächster Höhepunkt steht das Frühlingskonzert vom 5. Mai 2018 im Saalbau Bad in Derendingen auf dem Programm. Ein besonderes Dankeschön ging an die beiden MGD-Feen Margrit Anderegg und Susi Barrière für die perfekte Organisation des GV-Abends und für ihre Mithilfe bei diversen Anlässen das Jahr über. Zusammen luden die beiden im Anschluss an den offiziellen Teil die GV-Teilnehmer mitsamt ihren inzwischen eingetroffenen Angehörigen zum Apéro. Dieses führte über zu einem feinen Nachtessen und Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden.