Leserbeitrag

Neue Flugzeuge

Gerhard Graber
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Mitten in Europa ist ein Staat mit einer aufgeweckten Bevölkerung, nenne wir Sie die Alpenländler.

Sie haben eine Armee die mehr oder weniger einsatzbereit ist (eher weniger). Sie haben auch eine Luftwaffe, mit verschiedenen Flugzeugtypen. Einer davon kauften sie mal bei einem Nachbarn, was finanziell ein bisschen in die Hosen ging. Der Vogel wurde immer teurer. Dies war vor Jahrzehnten. Nun im 21. Jahrhundert entschlossen sich die Armeehäuptlinge der Luftwaffe, ein neues „Flugigerät“ zu kaufen. Sie einigten sich auf ein Flugigerät aus dem Norden. Dies war für die Nordländer die Chance, das in ihrem Land produzierte Flugi, welches sie für ihre Armee gekauft haben, weiter zu verkaufen. Sonst wären sie der einzige Abnehmer des Flugi gewesen. Nun haben sie jemand der mithilft beim Bezahlen, da noch einiges bezüglich des Preises geschehen kann. Intelligente und sachkundige Alpenländler machten Gegenstimmung und verlangten eine Volksabstimmung. Da die Luftschlachten vorbei sind, gegen Terroranschläge, Angriffe durch Kampfdrohnen oder über Informatiknetze, die Flugi nicht die geeignete Abwehrwaffe sei. Nun war Feuer im Dach bei den Nordländern, denn sie mussten befürchten den Kunden zu verlieren, die Finanzspritze würde ausbleiben. So starteten sie eine Gutwillaktion. Gewisse Befürworter wurden beschenkt und es startete eine Sammelaktion in Einbezug des Grossen Gurus der Armee. Welcher auch einen vergoldeten Flugi bekam den er voller Stolz an seiner Kleidung trägt. Er strahlt so damit wie ein Kleinkind vor dem Weihnachtsbaum, welches einen neun Lutscher bekommen hat. Einige Alpenländler fragen sich auch, weshalb man nicht dringend notwendige Investitionen macht wie zum Beispiel in die Polizei oder die Grenzwache, welche beide mehr Personal haben sollten. Dies wäre aus heutigen Sicherheitsgründen besser als die Flugi, zudem könnte man dann noch die fehlenden Kleider für die Soldaten kaufen.