Leserbeitrag

Neujahrsapéro in Gontenschwil

Empfang der Kulturkommission in der Aula des Husmattschulhauses

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Gontenschwil; Neujahrsapèro in der Aula des Husmattschulhauses

Hauptsächlich zu Fuss erreichten die meisten Besucher des Neujahrsempfangs der Gontenschwiler Kulturkommission das Husmattschulhaus, wo diese zusammen mit dem Gemeinderat zum Neujahrsapèro in die Aula eingeladen hatte. Gemeindeammann Renate Gautschy hielt dabei einen kurzen Rück-und Ausblick.

Die"Schnützimanne" des Bauamtes hatten in verdankenswerter Weise gute Arbeit geleistet, lobte die Rednerin bei der Begrüssung der zahlreich erschienenen Gäste an diesem ersten Tag des Jahres mit der Endzahl neun. Deren Ursprung, Bedeutung und Auslegung war die Gontenschwiler „ Regierungschefin" in ihrer kurzen Ansprache denn auch nachgegangen.

Vielerlei Deutungen

„Ich habe bei meinen Nachforschungen viele Erklärungen zu dieser Zahl gefunden, welche uns ein Jahr lang begleiten wird... und auf indogermanische Wurzeln zurückgreift" , eröffnete sie den Deutungsreigen-und das Zahlwort habe etwas mit „ Neu „ zu tun, mehr Neues bringe als eine Zahl ohne diese Neun. Die Neun gelte zudem als Zahl der Vollkommenheit, da sie dreimal die in vielen Kulturen als göttliche Zahl geltende Drei (3x3) enthalte. Anspielend auf die neun Monate dauernde Schwangerschaft ( und die damit verbundene fruchtbare Zahl ) schloss sie allerdings aus, dass nun mit einer generellen Auslegung gerechnet werden müsste..." aber ich wünsche mir, dass sehr viele junge Menschen den Mut dazu aufbringen für Nachwuchs - es ist die anspruchsvollste und wertvollste Aufgabe für das Weiterbestehen unserer Kultur" .

Der Blick in Rückspiegel

Wirtschaftlich sei das Jahr 2008 eines der „ertragsträchtigsten" gewesen: „Wir sind weder auf dem Homberg noch auf dem Stierenberg angekommen - sondern für unsere Verhältnisse im Hochgebirge". Weil die Prognosen in eine andere Richtung wiesen, sei nun wohl nur noch angebracht, sich im Hochgebirge zu behaupten... vielleicht sei ein Anseilen angebracht, wenn es gar zu gefährlich werde.

Verschiedene Feste

Kulturkommission und Dorfvereine warten im Jahr 2009 mit einem speziellen und interessanten Jahresprogramm auf.

Vor allem gute Gesundheit

Mit dem Wunsch für „Es guets Neus" ist immer auch jener für eine gute Gesundheit verbunden.

Mit dem Glas in der Hand und eifrig in der bunten Runde einander zuprostend, entwickelte sich bis 18 Uhr in der Aula ein vielfältiger Gedankenaustausch mit zunehmendem Lärmpegel. Fleissige Frauenhände der Kulturkommissionsmitglieder sorgten dabei für den notwendigen „ Schmierstoff" und mit Gebäck dafür , dass auch der „Gluscht" gestillt werden konnte.