handball-Verein Olten
Spiel vom 10. April, HV Olten (SPL 2) – LC Brühl (SPLl 1), Resultat 26:41 (15:22)

Tamara Bösch
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(chm)

Nur zehn Tage nach dem erfolgreichen Achtelfinal gegen die Red Dragons Uster stand schon die nächste Runde des Schweizer Cups an. Unsere SPL 2 Mannschaft zog ein schweres Los und traf im Viertelfinal auf den amtierenden Schweizer Meister der höchsten Frauen-Liga der Schweiz.

Die Favoritenrolle war also klar auf der Seite des Gegners. Trotzdem war die Freude auf das Spiel gross.

Gleich von Beginn an zeigten die St.Gallerinnen ihre Qualitäten in der Verteidigung sowie im Angriff und sie konnten sogleich in Führung gehen. Aufgrund einer engagierten Verteidigungsbereitschaft gelang es den Dreitannenstädterinnen wiederholt, die Gäste zu Fehlern zu verleiten.

Im Angriff musste sich das Team von Bichsel/Müller/Huber auf eine starke Verteidigung einstellen, was sich anfänglich noch schwierig gestaltete. Doch nach und nach kamen die Solothurnerinnen zu guten Chancen. Vor allem das Spiel mit Kreisläuferin Arieta Jaha war immer wieder erfolgreich. Jaha traf insgesamt sechsmal aus sieben Versuchen.

In der zweiten Hälfte konnten die Dreitannenstädterinnen in der Verteidigung immer wieder Bälle für sich gewinnen. Trotz der siebten Feldspielerinnen kamen die Brühlerinnen selten zu guten Torchancen und wenn, konnte Torfrau Stephanie Knörr immer wieder wichtige Bälle parieren.

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurde der körperliche Unterschied der beiden Mannschaften ersichtlich. Vor allem im Angriff machte sich dies deutlich, wo es den Oltnerinnen immer wieder an der notwendigen Konzentration fehlte. Durch technische Fehler kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren aus der ersten Welle.

Mit der Zeit wurde der Abstand grösser und die SPL 2-Mannschaft musste sich mit 26 zu 41 geschlagen geben.

Trotz des recht klaren Ergebnisses kann das Team von Bichsel/Müller/Huber viel Positives aus dem Spiel mitnehmen. Durch die lange Trainingspause konnte man sich nicht optimal auf einen solch starken Gegner vorbereiten. Der Gegner jedoch konnte in den vergangenen Monaten stets sein Spiel weiterentwickeln. Unter anderen Voraussetzungen wäre es sicher möglich gewesen, dass das Spiel nicht so deutlich endet.

Simona Negroni

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